Der eiserne Film 1917

Sacherschließung

Titel: Der eiserne Film. Bilder aus Deutschlands Kriegsschmiede. Militärisch-amtlicher Film des Bild- und Filmamtes BUFA
II. Teil Hochofen.

1. Zwischentitel: Hoch oben auf der höchsten Plattform des Hochofens hat man einen weiten Blick auf die Gicht, die Stadt, die Werke und ihre Umgebung.
Bild: Hochofenanlagen.
2. Zwischentitel: 18 Wagen erz und 24 Wagen Koks gelangen abwechselnd in die "Schüssel" des Hochofens. Der Boden wird "begichtet".
Bild: Beschickung des Hochofens.
3. Zwischentitel: Das aus der Gicht entweichende giftige Gas wird angezündet.
Bild: Abfackeln der entweichenden Gase.
4. Zwischentitel: Das im Hochofen erschmolzene Roheisen wird an der tiefsten Stelle des Ofens "abgestochen."
Bild: Hochofenabstich.
5. Zwischentitel: Das flüssige Roheisen läuft durch eine Sandrinne in eine Pfanne.
Bild: Roheisen läuft in die Pfanne.
6. Die leere Roheisenpfanne ist inzwischen in den Roheisentunnel eingefahren.
Bild: Eine Werkbahn fährt die leere Pfanne zur richtigen Stelle.
7. Zwischentitel: Das vom Hochofen abgestochene Roheisen läuft in die Pfanne ein.
Bild: Roheisen, das in die Pfanne einläuft.
8. Zwischentitel: 6-7 mal täglich werden 400-500 Zentner abgestochen.
Bild: Unter starkem Funkenregen wird das Roheisen in die Roheisenpfanne gefüllt.
9. Zwischentitel: Die Roheisenpfanne fährt gefüllt zum Roheisenmischer des Stahlwerks.
Bild: Fahrt der Werkbahn zum Stahlwerk.
10. Zwischentitel: Ende des II. Teiles
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Titel: Der Eiserne Film. Bilder aus Deutschlands Kriegsschmiede. Militärisch-amtlicher Film des Bild- und Film Amtes BUFA
III. Teil: Stahlwerk

1. Zwischentitel: Die Pfanne mit dem flüssigen Roheisen kommt im Stahlwerk beim Roheisenmischer an, der 5000 Zentner faßt.
Bild: Roheisen wird aus Pfannen in den Roheisenmischer gefüllt.
2. Zwischentitel: Täglich gelangen 40-42 Pfannen zum Mischer.
Bild: Die Entladung geht weiter.
3. Zwischentitel: Mittels Krahns wird die Pfanne zum Mischer gehoben.
Bild: Die Pfanne wurd durch den Kran angehoben.
4. Zwischentitel: Der Mischer wird gekippt und entleert dabei unter starkem Funkenregen jedesmal 400-440 Zentner Roheisen.
Bild: Entleerung des Mischers unter starkem Funkenregen.
5. Zwischentitel: Das auf besonderem Wege zu Stahlwerk gelangende kalte Roheisen wird mit Magnetkrahn ausgeladen.
Bild: Verladung von Roheisen mittels Magnetkran.
6. Zwischentitel: Die Ladung wird mittels Aufzugs zur GIcht eines Schmelzofens (Cupolofen) befördert und kommt umgeschmolzen zum Roheisenmischer.
Bild: Bestückung des Schmelzofens.
7. Zwischentitel: Frauen arbeiten bei der Instandhaltung des Cupol-Ofens.
Bild: Frauenarbeit im Stahlwerk.
8. Zwischentitel: Die Pfanne mit dem Roheisen kommt zum Mischer im Stahlwerk an.
Bild: Werksbahn bringt die Pfanne unter den Kran, der die Pfanne aufnimmt.
9. Der Krahn gibt die Pfanne zum Konverter.
Roheisen wird in den Konverter gegeben.
10. Zwischentitel: Der birnenförmige Konverter wiegt mit Ausmauerung leer etwa 1200 Zentner.
Bild: Die Pfanne bleibt vor dem Konverter in der Schwebe.
11. Zwischentitel: Die Konverterbühne ist aufgegangen, und die Pfanne gelangt vor die Mündung des Konverters.
Bild: Beide Teile des Arbeiterstegs wurden hochgefahren, so dass die Pfanne zur Konverteröffnung gelangen kann;
12. Zwischentitel: Der Inhalt der Pfanne wird in den Konverter gegossen.
Bild: Die Pfanne wird an den Konverter angesetzt, das Roheisen wird in den Konverter gegossen.
13. Zwischentitel: Der Konverter richtet sich auf.
Bild: Stahlgewinnung im Konverter;
14. Zwischentitel: Unter starkem Funkenregen wird Luft durch den Konverter geblasen.
Bild: Starker Funkenflug aus dem Konverter.
15. Zwischentitel: Hierbei wird durch Verbrennung von Kohlenstoff, Phosphor und Silicium das Roheisen in Stahl umgewandelt.
Bild: Verbrennung von Kohlenstoff, Phosphor und Silicium im Konverter unter starkem Funkenregen.
16. Zwischentitel: Um die fortschreitende, bezw. beendete Entfernung des Phosphors festzustellen, wird dem umgelegten Konverter eine Probe des Stahls entnommen.
Bild: Flüssig-heißer Stahl wird in eine Form gekippt.
17. Zwischentitel: Durch Zusatz von Kalk entstandene Schlacke wird abgezogen, nach erkalten sehr fein gemahlen und als Düngemittel (Thomasmehl) verwendet.
Bild: Gewinnung von Thomasmehl aus der Schlacke.
18. Zwischentitel: Der Gießwagen ist unter den Konverter gefahren, der den fertigen Stahl in die Gießpfanne entleert.
Bild: Entleerung des Konverters in die Gießpfanne.
19. Zwischentitel: Der Gießwagen fährt in die Gießhalle zu den Kokillen (Blockform.)
Bild: Nach dem Befüllen des Gießwagens setzt dieser sich in Bewegung.
20. Zwischentitel: Die Kokillen dienen dazu, die für Auswahlzung geeignete Blockform zu gießen.
Bild: Der Gießwagen rollt zu den Kokillen.
21. Zwischentitel: Die Kokillen werden mit Stahl gefüllt.
Bild: Füllung der Kokillen.
22. Zwischentitel: Der Gießwagen fährt nach erfolgtem Guß zurück zur Konverterhalle.
Bild: Die letzte Kokille wird mit Stahl gefüllt, der Gießwagen setzt sich wieder in Bewegung.
23. Zwischentitel: Der in einer solchen Kokille gegoßene Stahlblock erstarrt, wird mit Stripperkrahn gegriffen, noch glühend auf die Transportwagen gesetzt und abgefahren.
Bild: Ein glühender Stahlblock wird von einen Krahn auf einen Wagen der Werksbahn gesetzt.
24. Zwischentitel: Täglich gehen etwa 225 Blöcke an das Walzwerk
Bild: Transport der Stahlblöcke zum Walzwerk.
26. Zwischentitel: Ende des III. Teiles
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IV. Teil Walzwerk

1. schentitel: Die vom Stahlwerk kommenden neuen Rohstahlblöcke werden zur Erzielung einer gleichmäßigen Temperatur ungefähr 1 Stunde in tiefe Gruben gesetzt.
Bild: Ein Kran versenkt die Stahlblöcke in den Boden und holt einen anderen Block;
2. Der Rohstahlblock gelangt auf die Blockstrasse -
Bild: Der Stahlblock wird auf die Blockstraße gehoben.
3. Zwischentitel: und wird auf der Blockstraße zu dem für die Fertigstraßen nötigwerdenden Querschnitt heruntergewalzt.
Bild: Bearbeitung des Rohstahlbocks im Blockwalzwerk.
4. Zwischentitel: Worauf die Blockscheere die Rohblöcke auf die für die verschiedenen Profile erforderlichen Längen schneidet.
Bild. Die Stahlblöcke werden zurechtgeschnitten.
5. Zwischentitel: Die für das Drahtwalzwerk vorgewalzten Eisenknüppel werden von Frauen weiter befördert.
Bild: Frauen befördern Eisenknüppel ins Drahtwalzwerk.
6. Zwischentitel: Die geschnittenen Teile gelangen zur nochmaligen Erwärmung in einen Glühofen -
Bild: Die Eisenknüppel werden zu einem Glühofen hochgefahren.
7. Zwischentitel: und werden nach Verlassen desselben zu Schienen oder Trägern ausgewalzt.
Bild: Die Tür des Glutofens schließt sich.
8. Zwischentitel: Der im Guß-Stoßofen auf Walzwärme erhitzte Flußeisenknüppel, durchläuft zwei hintereinander angeordnete Vorwalz-Gerüste, -
Bild: Der langgewalzte Flußeisenknüppel wird auf das Gerüst gefahren, wird zurück gezogen, wird wieder auf das Gerüst aufgefahren;
9. Zwischentitel: die beide mit selbsttätig arbeitenden Umführungen ausgestattet sind.
Bild: Der Eisenknüppel wird weiter befördert.
10. Zwischentitel: um dann ebenfalls selbsttätig in die dahinterliegende Fertigstrecke, bestehend aus 10 Walzgerüsten, überführt zu werden.
Bild: Eisenknüppel kommen zu einer Maschine und werden zu dünnen Bögen gewalzt.
11. Zwischentitel: Das letzte Walzenpaar gibt dem Stabe einen endgültigen Querschnitt (5 Millimeter: 350 Meter lang.).
Bild: Herstellung von Draht im Drahtwalzwerk.
12. Zwischentitel: Der fertige Draht wird selbsttätig zu einem Ring aufgehaspelt -
Bild: Maschinen drehen automatisch den Draht zu Rollen.
13. Zwischentitel: und dieser Form über ein beweglichem Kühlbett zur Bindebank und weiter in die Waggons befördert.
Bild: Drahtrollen schwimmen auf den beweglichen Kühlbetten.
14. Zwischentitel: Tägliche Leistung: 240 000 Kilogramm.
Bild: Abtransport der Drahtrollen.
15. Zwischentitel: Ende des IV. Teiles.
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V. Teil Lager und Verladung.

1. Zwischentitel: Grosse Krähne für 5000 Kilogramm Nutzlast und von ca. 30 Meter Spannweite bestreichen das ganze Lager.
Bild: Ein Teil der Verladebrücke ist zu sehen. Arbeiter gehen auf Stahlträgern herum.
2. Zwischentitel: Die Krähne sind sogenannte Verladebrücken und din der Längsrichtung der Lagerplätze fahrbar.
Bild: Einsatz von Verladebrücken;
3. Zwischentitel: Auf den Krähnen befinden sich Laufwagen (Laufkatze) -
Bild: Zu sehen ist, wie der Laufwagen eine Reihe von Stahlträgern aufnimmt.
4. Zwischentitel: die in der Querrichtung des Krahns beweglich ist.
Bild: Der Kran mit dem Laufwagen richtet sich über einen bereitgestellten Güterzug ein.
5. Zwischentitel: Die Laufwagen besorgen das Heben und Senken der Last.
Bild: Der Laufkran bewegtsich in Längsrichtung des Zuges.
6. Zwischentitel: Der Krahnführer in seinem Führerstand steuert die Krähne und zwar mittels besonderer Elektromotoren für jede Krahnbewegung.
Bild: Der Laufkran hält über einen Rungenwagen an.
7. Zwischentitel: Jeder Krahn kann täglich 500-660 Tonnen verarbeiten.
Bild: Der Laufwagen lässt die Eisenträger über einen Wagen ab.
8. Zwischentitel: Fliegeralarm!
Bild: Fliegeralarm;
Arbeiter begeben sich in einen Erdbunker.
9. Zwischentitel: Ende des V. Teiles.
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VI. Teil Granaten-Herstellung.

1. Zwischentitel: Frauenarbeit in der Kernmacherei.
Bild: Frauen bei ihrer Arbeit in der Kernmacherei.
2. Zwischentitel: Die Formung des Kernes.
Bild: Die Arbeiterin richtet sich die Form her, und füllt diese mit Formsand.
3. Zwischentitel: Die Herrichtung der Formen für den Granatguß.
Bild: Die Arbeiterin richtet die Form für den Granatguß her.
4. Zwischentitel: 7 Granaten werden in einem Block geformt.
Bild: Sowohl Frauen als auch Kinder arbeiten an den Formen.
5. Zwischentitel: Der für den Guß der Granaten erforderliche Stahl wird im Elektrostahlofen abgestochen.
Bild: Heißer Stahl fließt in eine Form.
6. Zwischentitel: Der Stahl wird in die Granatformen gegossen.
Bild: Gießen der Granatmäntel.
7. Zwischentitel: Der Formsand wird nach dem Erstarren von den "Rohlingen" abgeschlagen.
Bild: Arbeiter und Kinder schlagen den Formsand von den Formen ab.
8. Zwischentitel: Der "verlorene Kopf" wird abgedreht und abgeschlagen.
Bild: Arbeiter zeigt den "verlorenen Kopf".
9. Zwischentitel: Die Halle der Granatdreherei.
Bild: Arbeiter und Arbeiterinnen in der Granatdreherei.
10. Zwischentitel: Die Granaten werden "geschrubbt."
Bild: Die äußerste Schicht der Granate wird abgefräst, während eine Arbeiterin immer wieder die richtige Breite der Granate misst.
11. Zwischentitel: Der Kopf der Granaten wird abgreht.
Bild: Es wird gezeigt, wie der Kopf der Granate "stumpfer" gemacht wird.
12. Zwischentitel: Die Granate wird aufgebohrt.
Bild: An der Spitze der Granate wird ein Loch gebohrt.
13. Zwischentitel: Die "Stemmnuten" werden gefräst.
Bild: Eine Arbeiterin spannt die Granaten in eine Maschine, wo die "Stemmnuten" gefräst werden (nicht zu sehen).
14. Zwischentitel: Die Führungswulst wird "geschlichtet."
Bild: Eine Arbeiterin feilt die Außenhülle der Granate zurecht.
15. Zwischentitel: Die Kupferbandführungsrinne wird "gekörnt."
Bild: Ein Arbeiter schlägt mit Hammer und Körner Löcher für ein Kupferband.
16. Zwischentitel: Der Boden der Granaten wird "abgestochen."
Bild: Im hinteren Teil der Granate wird ein Loch gebohrt.
17. Zwischentitel: Der Kupferführungsring wird eingepresst.
Bild: Der Kupferführungsring wird in die Granate eingestanzt.
18. Zwischentitel: Der Kupferführungsring wird abgedreht.
Bild: Bearbeitung der Granathüllen mit Führungsring.
19. Zwischentitel: Die Granaten werden verladen.
Bild: Verladung der Granaten.
20. Zwischentitel: Granatenarbeiterinnen mit dem Kriegsverdienstkreuz.
Bild: Drei Arbeiterinnen, die stolz das Kriegsverdienstkreuz tragen.
21. Zwischentitel: Kriegssommerabend 1917.
Bild: Der Verladebahnhof im Abendlicht.
22. Zwischentitel: Ende des VI. Teiles.
BUFA-Schluss-Siegel.

Themen

Deutsches Reich (Kriegsschmiede, 1917); Hochofen (Deutsches Reich, 1917); Kokerei (Deutsches Reich, 1917); Kriegsschmiede (Deutsches Reich, 1917); Stahlwerk (Deutsches Reich, 1917); Walzwerk (Deutsches Reich, 1917); 1914-1918 (Gesamtzeitraum; erster Weltkrieg); Erster Weltkrieg

Gattung

Dokumentarfilm (Nichtspielfilm)

Genre

Industriefilm (S)

Titel:

Der eiserne Film

Bilder aus Deutschlands Kriegsschmiede (Zusatztitel)

Produktionsland:
Deutsches Reich

Ereignisdaten

Produktionsjahr:
1917

Stabangaben

Technische Daten

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