Die Feierlichkeiten anlässlich des Begräbnisses von Kurt Eisner, München 1919

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Synopsis

Image: The place where Kurt Eisner was shot. Munich. Corner of the promenade square, crowd before the fenced murder site, which is covered with a wreath.
Arrival of the mourning masses on the Theresienwiese. Pan people flowing to, including many soldiers, Hall of Fame with Bavaria, speaker's podium with speakers on the Theresienwiese, before that.
The associations of Penzberg and Peißenberg in their historic uniforms. In formation that took miners in Knappschaft uniforms.
The funeral procession. Munich streets with the funeral procession and crowd accompanying him. Funeral procession is led by Militätkapelle, behind civilians in frock coat and with cylinder, presumably officials, in the platoon again marching bands, individual wreath secondments, numerous soldiers without badges, probably soldier councils.
The foreign delegations. Funeral procession.
The ceremony at the cemetery. Cemetery entrance, coming of the funeral train, including riders, flag secondments.
-Film breaks down.

Persons in the Film

Eisner, Kurt

Topics

Weimarer Republik; Weimar - erste deutsche Demokratie; Erschließung Bundesarchiv Koblenz

Genre

Sach- und Ereignisdokument; Report

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Title:

Die Feierlichkeiten anlässlich des Begräbnisses von Kurt Eisner, München

Country of Origin:
Deutsches Reich (bis 1945)

Year of Production and/or Release

Year of Production:
1919

Credits

Technical Data

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100. Jahrestag der Ermordung von Kurt Eisner (21. Februar 1919)

Der bayerische Ministerpräsident Kurt Eisner wird am 21. Februar 1919 in München auf offener Straße erschossen. Der 51-Jährige befand sich gerade auf dem Weg in den Landtag, um dort nach der Wahlniederlage seiner Partei, der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, bei den Landtagswahlen seinen Rücktritt einzureichen. Erst wenige Monate zuvor hatte er im Zuge der Novemberrevolution das Ende der Monarchie verkündet, die Republik ausgerufen und Bayern zum Freistaat erklärt. Von der Versammlung des Arbeiter-, Bauern- und Soldatenrates war der bekannte Journalist und Publizist daraufhin zum Regierungschef gewählt worden. Wegen seiner jüdischen Herkunft und der Veröffentlichung von Dokumenten zum Beweis der deutschen Kriegsschuld wird er in der Folgezeit zum Ziel heftiger Angriffe und Drohungen. Auch Eisners Mörder, der 22-jährige Ex-Leutnant und Jurastudent Anton Graf Arco auf Valley, missachtet ihn als Bolschewisten, Juden und Landesverräter.

Trotz der ständigen Hassattacken genießt der Politiker auch eine treue Anhängerschaft. Unmittelbar nach dem Attentat stürmt Alois Lindner, wie Eisner Mitglied des Revolutionären Arbeiterrates, in den bayrischen Landtag und schießt auf Innenminister Erhard Auer, den er für den Drahtzieher des Anschlags hält. Dieser überlebt zwar schwerverletzt, zwei andere Menschen kommen bei dem Tumult allerdings ums Leben. Die Ereignisse des Tages bilden den Auftakt zur „Zweiten Revolution“ und der Gründung einer Räterepublik, die von Reichswehr und Freikorps Anfang Mai blutig niedergeschlagen wird. Bereits Kurt Eisners Begräbnis am 26. Februar war zu einer Massenkundgebung und Machtdemonstration der links-revolutionären Kräfte geraten; um die 100.000 Menschen reihten sich in den Trauerzug ein.

Attentäter Arco wird 1920 des Mordes angeklagt und zunächst zum Tode verurteilt, seine Strafe jedoch in als ehrenvoll geltende, lebenslange Festungshaft umgewandelt. Nur vier Jahre später wird sein Arrest ohne Bewährungsfrist unterbrochen, 1927 wird er endgültig amnestiert.

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