Der Kapp-Putsch in Berlin 01.03.1920

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Synopsis

Columns of soldiers, accompanied by a large crowd of civilians marching under den Linden Boulevard, the Brandenburg Gate, Pariser Platz and the Reich Chancellery; mounted officers, including General Walther Lüttwitz, which cheers a crowd at the Brandenburg Gate; Armoured cars, machine guns, guns, roadblocks, identity checks by military, field kitchens and camping soldiers in Berlin streets and places, including in front of the hotel "Kaiserhof". Captain Lieutenant Hermann Ehrhardt sits in the back of an open car, members of the Brigade Ehrhardt - with swastikas on the steel helmet - distribute leaflets. The Reich war flag is always accompanied by marching, camping and exerzierenden soldiers, is used also on the Brandenburg Gate; the soldiers of the Brigade Ehrhardt (black red) carrying the flag of the Empire in their leaflet distribution. The members of the MITRE "Government" General Lüttwitz, Traugott Jagow and Gottfried Traub, accompanied by General Walter sleeves, go to the Reich Chancellery.

Persons in the Film

Lüttwitz, Walther von; Traub, Gottfried; Hülsen, Walter von; Jagow, Traugott von; Ehrhardt, Hermann

Topics

Gesellschaft; Policy; Weimarer Republik; Weimar - erste deutsche Demokratie; Erschließung Bundesarchiv Koblenz; Demonstration; Berlin; Kapp-Putsch

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Title:

Der Kapp-Putsch in Berlin

Country of Origin:
Deutsches Reich (bis 1945)

Year of Production and/or Release

Date of Production:
01.03.1920

Credits

Technical Data

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100 Jahre Kapp-Lüttwitz-Putsch (ab 13. März 1920)

Im März 1920 ereignet sich der erste Angriff von rechtsradikalen Kräften auf die noch junge Demokratie der Weimarer Republik. Er ist eine Reaktion auf den kurz zuvor in Kraft getretenen und als Diktatfrieden empfundenen Versailler Vertrag, der unter anderem eine massive Reduzierung des deutschen Heeres und eine Auflösung der Freikorps vorsieht.

Ihr ranghöchster General, Walther von Lüttwitz, protestiert scharf gegen die bevorstehende Demobilisierung und wird wegen Ungehorsams außer Dienst gestellt. Daraufhin entschließt er sich zu einem Militärputsch und nimmt Kontakt zu betroffenen Verbänden wie der Marinebrigade Erhardt auf. Sie marschiert in den frühen Morgenstunden des 13. März in Berlin ein und besetzt das Regierungsviertel. Der völkisch-nationale und republikfeindliche Generallandschaftsdirektor Wolfgang Kapp, in dem Lüttwitz einen Verbündeten gefunden hat, ernennt sich selbst zum neuen Reichskanzler. Ein Großteil der vorgewarnten Regierung hatte nach der Weigerung maßgeblicher Reichswehrgeneräle gegen die Umstürzler vorzugehen, die Hauptstadt verlassen.

Noch am selben Tag rufen SPD und Gewerkschaften zum Generalstreik gegen die propagierte Militärdiktatur und Wiederherstellung der Monarchie auf, dem sich über 12 Millionen Menschen anschließen. Auch die Ministerialbürokratie verweigert den Umstürzlern die Zusammenarbeit. Am 17. März geben die Putschisten ihren schlecht vorbereiteten Staatsstreich schließlich auf. Kapp flieht nach Schweden, Lüttwitz setzt sich nach Ungarn ab.

In Sachsen, in Thüringen sowie im Ruhrgebiet nutzen linke Kräfte die Gelegenheit und versuchen den Generalstreik zur „proletarische Revolution“ auszuweiten. Zur Niederschlagung dieser Märzaufstände setzt die Reichsregierung nun ausgerechnet Freikorpsverbände, darunter die Marinebrigade Erhardt, ein.

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