Welt im Film 249/1950 07.03.1950

Synopsis

01 updates soon a. Friedland: refugees from the Eastern German regions ethnic Germans from Poland go across the border. Train of settlers. Registration in the camp. Faces of refugees, large.
(25 m) b. Neumünster: groundbreaking ceremony of a refugee settlement as a gift of the unions start of construction of the Hans Böckler settlement. Dr. Hans Böckler lays foundation stone.
(19 m) c. spiked parade to combat spinal polio poster as a call to the collection. Paralyzed children in hospital and home. Red Cross collect sisters. Collection event.
(22 m) 02 sport a. Berlin: six days preparation in the Sports Hall at the radio tower. Berths are set. Review of bicycles, starting, rounds, shield bonus.
(29 m) b. Garmisch Partenkirchen: SC Riessersee ice hockey EV Füssen 5-4 game. Game scenes in front of goal. Shot on goal. Viewers. Players of huge Lake embrace after victory.
(28 m) 03. Hawaii: so one learns to Hula Hula girl dancing Hula Hula. Children dance Hula Hula.
(26 m) 04. After more than 10 years: The end of the map of food ration cards. Man takes off food Office signs. Ration cards are counted and stacked in sacks. Man wears bag. Young men with cylinder and Crown goodbye. Bags are loaded on carts. Horse neighs, great. Wreath is placed on cars. Official nutrition Office before empty shelves. Ration cards in paper mill.
(43 m) 5th Oberstdorf: ski flying week buses and people in Oberstdorf. People go to jump. Bounce track is put in order. Wind measurements using balloons and plumes. Ski jumper. Sepp Weiler before take-off. Jump Sepp Weiler 133 m. jump of Swiss of Andreas de shear 130 m (3.). Springer crashes. Springer. Crowds to the Hill. Nacario, Sweden, jump a new world record, 135 m. audience clapping, half-close. Nacario, half close, surrounded by autograph hunters. Nacario thrown up by comrades.
(86 m)

Narration

Narration (English)

Persons in the Film

Böckler, Hans ; Descher, Andreas ; Netzell, Dan ; Weiler, Sepp

Places

Oberstdorf ; Garmisch-Partenkirchen ; Berlin ; Garmisch Partenkirchen ; Neumünster ; Friedland ; Munich ; Hawai'i ; Frankfurt

Topics

Sachindex Wochenschauen ; reference cards ; Refugees ; Cycling ; Ski, skiing, ski jumping ; sports audience, sports spectator ; sports facilities ; Dance ; Animals (except dogs) ; Medicine ; Welfare, aid agencies, care ; Home ; Hockey ; Cinema commercials ; Autographs ; construction ; Trade unions ; Traffic: pedestrians ; aftermath of war

Type

Newsreel (G)

Genre

Periodicals

Translated by Microsoft Translator

Title:

Welt im Film 249/1950

Country of Origin:
Federal Republic of Germany

Year of Production and/or Release

Date of Release:
07.03.1950
Year of Production:
1950

Credits

Technical Data

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75 Jahre Grenzdurchgangslager Friedland (20.09.1945)

Als „Tor zu Freiheit“ ist Friedland weltweit bekannt geworden. Wie kein anderer Ort der Bundesrepublik ist die niedersächsische Gemeinde mit Flucht, Vertreibung und Rückkehr verbunden. Mehr als vier Millionen Menschen sind seit seinem Bestehen über das Grenzdurchgangslager nach Deutschland gekommen.
Gegründet wird die Einrichtung von der britischen Militärregierung angesichts der massenhaften Bevölkerungsbewegungen nach Ende des Weltkrieges. Sie entsteht auf dem Gelände der nach Friedland ausgelagerten landwirtschaftlichen Versuchsanstalt der Universität Göttingen und soll der Erfassung und kontrollierten Weiterleitung der ankommenden Menschen dienen. Die Lage am Grenzpunkt der sowjetischen, britischen und US-amerikanischen Besatzungszonen sowie an der wichtigen Bahnstrecke zwischen Hannover und Kassel ist dabei ausschlaggebend für die Wahl des Standorts.
Am 20. September 1945 nimmt das Auffanglager seinen Betrieb auf. Zunächst kommen vor allem Flüchtlinge, Vertriebene und Ausgewiesene aus den ehemaligen deutschen Gebieten, aber auch Kriegsevakuierte und aus westalliierter Gefangenschaft entlassene Kriegsgefangene. Allein bis zum Jahresende werden 500.000 Menschen durch Friedland „geschleust“ und erhalten hier auch den wichtigen Registrierschein, der die Voraussetzung für neue Papiere sowie die Zuteilung von Arbeit, Wohnung und Lebensmittelkarten ist.
Mitte der fünfziger Jahre ist Friedland dann zentraler Schauplatz der „Heimkehr der Zehntausend“, der Ankunft der letzten deutschen Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion. Bereits 1950 beginnt mit der „Operation Link“ die Aufnahme deutschstämmiger Aussiedler*innen aus Osteuropa, nach dem Fall des eisernen Vorhangs kommen jüdische Zuwander*innen aus der ehemaligen UdSSR dazu. Immer wieder finden im Grenzdurchgangslager auch internationale Flüchtlinge Zuflucht, sei es nach dem Ungarischen Volksaufstand von 1956, nach dem Putsch gegen die demokratische Regierung Allendes in Chile 1974 oder die „Boat People“ aus Vietnam ab Ende der 1970er. Inzwischen werden regelmäßig Geflüchtete im Rahmen des Resettlement-Programms des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) betreut.
Außerdem dient Friedland auch als Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende in Niedersachsen und ist als solche während der „Flüchtlingskrise“ zeitweise völlig überfüllt. Im letzten Jahr haben dort knapp 13.000 Menschen vorübergehend eine Bleibe gefunden.
Seit 2016 erforscht und präsentiert ein Museum im ehemaligen Bahnhofsgebäude die Geschichte des Grenzdurchgangslagers.

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