UFA-Wochenschau 101/1958 02.07.1958

Sacherschließung

01. Filmfestspiele Berlin
Propeller läuft aus. Auf dem Flugplatz begrüßt Michi Tanaka Gäste. Bei Ankunft Jean Marais, groß. Auf Flugzeugtreppe Paul Douglas und Jan Sterling aus Hollywood. Walt Disney mit Blumen und Giuletta Massina. Filmfestspielplakat: Das Fenster zur Welt. Fahnen. Fans warten im Regen. Auftakt in der Kongresshalle. Polizisten halten Fans zurück. Ankunft von Curd Jürgens mit Simone Bicheron. Willy Brandt hält Eröffnungsrede O-Ton: "Ich bin, meine Damen und Herren, davon überzeugt, dass die 8. internationalen Filmfestspiele ihren Beitrag für die Entwicklung nicht nur der Filmkunst und der Filmwirtschaft leisten, sondern auch dem Verstehen der Völker und damit der von uns allen ersehnten Welt des Friedens dienen werden." Rendezvous der Stars auf der Bühne mit Curd Jürgens, Ingrid Andree, Winnie Markus, Hannes Messemer, der mit Japanerin Brüderschaft trinkt. Nadja Tiller im Arm von Walter Giller. Axel Ambesser spricht O-Ton zur "Dame Film": "Sie werden vielleicht einen leicht melancholischen Zug um ihren strahlend lächelnden Mund sehen, eine kleine Sorgenfalte, aber Sie werden es zugeben, dass sie dadurch interessanter aussieht. Und man wird merken, sie ist sehr in die Breite gegangen, aber auch das steht ihr gut, finde ich wirklich. Sie hat natürlich etwas Farbe aufgelegt, natürlich weil Kleinfernsehen das nicht kann und da passt es sicher auch noch nicht. Und vor allem sind die Formen sehr viel plastischer geworden, und das ist ja das, was wir Männer an den reifen Frauen so lieben." Die Anfänge des Films: Film wird mit der Hand gedreht. Alte Filme im Kintopp mit Harald Lloyd auf Häuserfassade. Gustav Fröhlich und Dorothea Wieck, Oskar Marion, Renate Müller, Reinhold Schünzel, Greta Garbo, Ralph Arthur Roberts, La Jana, Paul Wegener, Eugen Klöpfer, Heinrich George und Emil Jannings als Mephisto. Der Tonfilm begann dann. Zarah Leander singt "Und einmal wird ein Wunder geschehn´". Paul Hörbiger dirigiert. Die Preisverteilung: Innenminister Schröder spricht O-Ton: "Ich glaube Verständnis dafür gefunden zu haben, dass eine Kulturnation nicht mehr darum herumkommt, sich als solche auch durch den Film auszuweisen, und dass deshalb die Förderung des guten Films eine Aufgabe der Öffentlichkeit ist." Die Goldene Wanderschale erhält die Produzentin Ilse Kubaschewski für den Film Und nachts als der Teufel kam. Bester Hauptdarsteller Hannes Messemer Bester Nachwuchsdarsteller: Mario Adorf Beste weibliche Nebenrolle: Annemarie Düringer Beste Hauptdarstellerin: Lieselotte Pulver Lieselotte Pulver wird von Reportern bis in ihr Hotelzimmer verfolgt und sie schließt die Tür. In ihrem Bett liegt ein Kameramann der filmt. Carlos Thompson besucht Sabine Sinjen am Krankenbett. O-Ton: "Ich bin ja nun kein so perfekter Radfahrer und wollte nun mal das, da ich nun kurz vor den Aufnahmen stand, ausprobieren und hopse so auf das Rad und zack bin ich auch schon runtergeflogen." Carlos Thompson klopft auf das Gipsbein. Weinprobe im Haus Gerhus mit den Kessler Zwillingen, Paul Klinger und Lilli Palmer, Bernhard Wicky, Mario Adorf, R. A. Stemmle und Helmut Käutner. Grete Weiser sitzt am Radio und hört die Fußballweltmeisterschaft
(195 m)

02. Stockholm: Endspiel um die Fußballweltmeisterschaft: Brasilien - Schweden 5:2
Aufschlüsselung aus NDW 440/10: Nach 4 Minuten führt Schweden mit 1:0 durch Liedholm. Jubelnde Zuschauer. Nach weiteren 4 Minuten erfolgt der Ausgleich durch Vava. Brasilianer foult Schweden im Lauf. In der 32. Minute fällt das 2:1 durch Vava. Mann reißt enttäuscht an seinem Hemdkragen. Enttäuschte Zuschauerin. 2. Halbzeit: Die brasilianischen Ballkünstler zeigen ein überlegenes Spiel. Pele schießt das 3:1, Zagallo das 4:1. Aus abseitsverdächtiger Position das 2. Tor für Schweden und in der Schlußminute köpft Pele das 5:2. Ehrenrunde der brasilianischen Spieler und Überreichung des Pokals. Reklame: AEG. folgender Abschnitt (52 m) Festspielprogramm in der Deutschlandhalle mit Kurt Engel am Xylophon, Hannelore Crmer singt "Ichbin verrückt nach Dir". Gitta Lind singt. Das Valerie Trio zeigt ein Parodie von Jonny Ray. Vico Torriani singt "Grazie,Grazie". Streichholzfeuerwerk. Feuerwerk.
(51 m)

Herkunft / Inhaltsart

Personen im Film

Adorf, Mario; Ambesser von, Axel; Andree, Ingrid; Bicheron, Simone; Brandt, Willy; Cramer, Hannelore; Disney, Walt; Douglas, Paul; Düringer, Annemarie; Engel, Kurt; Fröhlich, Gustav; Garbo, Greta; George, Heinrich; Giller, Walter; Hörbiger, Paul; Jana la; Jannings, Emil; Jürgens, Curd; Käutner, Helmut; Kessler, Alice; Klinger, Paul; Klöpfer, Eugen; Kubaschewski, Ilse; Leander, Zarah; Lind, Gitta; Loyd, Harald; Marion, Oskar; Markus, Winnie; Massina, Guiletta; Messemer, Hannes; Müller, Renate; Palmer, Lilli; Pulver, Lieselotte; Roberts, Ralph Arthur; Sinjen, Sabine; Schröder, Gerhard; Schüler, Richard; Schünzel, Reinhold; Stemmle, R. A.; Tanaka, Michiko; Thompson, Carlos; Tiller, Nadja; Torreani, Vico; Torriani, Vico; Valerie-Trio; Wegener, Paul; Weiser, Grete; Wicky, Bernhard; Wieck, Dorothea; Zimmermann, Christian; Liedholm; Pele; Vava; Zagallo

Orte

Berlin; Stockholm; Polen

Themen

Sachindex Wochenschauen; Fahnen; Feuerwerk; Filmschaffen; Fußball; Musikalische Veranstaltungen; Rückblicke; Sport-Details, Fouls; Spoprt-Ehrungen; Sportpublikum, Sport-Zuschauer; Sportreklame; Sportveranstaltungen; Flugzeugwesen, Flugwesen; Sport-Ehrungen; 17 Findbuch Ufa Wochenschau Ufa dabei

Gattung

Wochenschau (G)

Genre

Wochenschau

Titel:

UFA-Wochenschau 101/1958

UFA-Dabei (Sonstiger Titel)

Produktionsland:
Federal Republic of Germany

Ereignisdaten

Veröffentlichungsdatum:
02.07.1958
Produktionsjahr:
1958

Stabangaben

Herkunft:
Titelmarke

Ankunft der Filmfestspielgäste

Eröffn. d. Festsp., Kongresshalle/Brandt
Kamera: Pahl, Schüler

Starparade und Senatsempfang
Kamera: Pahl, Schüler

Axel von Ambesser
Kamera: Pahl, Schüler

Kintopp: Lloyd
Herkunft: Archiv

Kintopp: ab Fröhlich
Herkunft: Archiv

Kintopp: ab Müller bis Schunzel
Herkunft: Archiv

Kintopp: ab Wegener bis Gösta Ekmann
Herkunft: Archiv

Kintopp: Zarah Leander

Preisverteilung
Kamera: Pahl, Schüler

Liselotte Pulver im Hotel
Kamera: Pahl, Schüler

Sabine Sinjen und Weinprobe
Kamera: Pahl, Schüler

Grete Weiser b. d. Übertragung d. Fussball-Weltmeistersch. in Stockh.

Brasilien-Schweden
Herkunft: UFA E

Festprog. i. d. Deutschl.-Halle und Waldbühne
Kamera: Pahl, Schüler

Schlussmarke

Technische Daten

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Liselotte Pulver’s 90th Birthday (* October 11, 1929)

In the 1950s the actress Liselotte Pulver captures the hearts of the audiences with her happy-go-lucky laughter. It is especially her comedic performance in films such as “I often think of Piroschka”“ or “The Spessart Inn” that make her one of the most popular film stars in the so-called German economic miracle years. Born 1929 into an old-established family in Bern (Switzerland) Pulver attends business school before enrolling at the local acting school. After landing several small roles in the city theatre of Bern she gets a steady gig with the Schauspielhaus (“play house”) in Zurich, where she attracts attention with her performances in classic as well as modern plays. Soon she gets hired to star in films, such as “The White Hell of Pitz Palu”, co-starring Josef Albers. While the versatile actress is quickly typecast as the “cheeky girl” she also personifies particularly complex roles in films like “The Buddenbrooks” by Alfred Weidenmann” or “A Glass of Water” by Helmut Käutner. Her starring role in Douglas Sirk’s film version of Remarque’s “A Time to Love and a Time to Die” lead to her international breakthrough. Billy Wilder casts her in the screwball comedy “One, Two, Three” in which she plays the secretary Ingeborg. The scene where she dances on the table is legendary. Lilo Pulver also acts in French productions. One of her most splendid performances is in Jacques Rivette’s film “The Nun.” Contractual or health restrictions force her to decline other tempting foreign film offers, such as “Ben Hur”, “El Cid” or “The Troops from St. Tropez”, much to Pulver’s regret. From the 1970s on she makes only rare appearances on the big screen and on television. Her comeback role happens to be the character “Lilo” in the German produced segments of the children’s TV show “Sesame Street”, where she was active from 1978-1985. In 2012 she finally retires from acting.

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