UFA-Wochenschau 205/1960 28.06.1960

Sacherschließung

01. Die X. Internationalen Filmfestspiele in Berlin
Plakat Filmfestspiele. Flugzeugpropeller, groß. Leute winken. Ankunft der Stars auf dem Flugplatz: Ingrid Andree und Hans Lothar, Richard Widmark, Gene Kelly. Präsident der Jury zur Vergabe der Filmpreise Harold Lloyd. Rückblick alte Filme: Harold Lloyd an Häuserwand auf Haussims mit Maus im Hosenbein. Paul Wegener, Charlie Chaplin, Werner Kraus, Lilian Harvey, Renate Müller. Gedächtniskirche Berlin. Leute vor der Kongreßhalle. Ankunft der Stars: Regisseur Frederico Fellini, Ingrid van Bergen, Rudolf Platte, Nadja Tiller und Walter Giller. Eröffnungsrede Willy Brandt O-Ton: "Damals 1951, geben wir es offen zu, waren diese Filmfestspiele, so sehr wir uns auch über sie freuten, doch in erster Linie ein Politikum, eines der Zeichen, den Lebenswillen dieser Stadt zu bekunden." Klatschen. Es verbeugen sich Ulla Jacobson/ Schweden, Frederico Fellini/ Italien, Richard Widmark/ USA, Willy Forst/ Wien, Grete Weiser/ Berlin. Rut Brandt klatscht, groß. Verleihung der Filmpreise durch Staatssekretär Dr. Anders als Vertreter des Innenministers. Bester Spielfilm "Die Brücke". Bernhard Wicki erhält Preis für die beste Regie. Beste Kameraführung: Klaus von Rautenfeld für "Labyrinth der Leidenschaften". Bester Nachwuchsschauspieler Götz George in "Jaqueline" Beste Nachwuchsschauspielerin Cordula Trantow in "Die Brücke". Beste Schauspielerin Nadja Tiller in "Labyrinth der Leidenschaften". Bester Schauspieler Walter Giller in "Rosen für den Staatsanwalt". Nadja Tiller gibt Interview O-Ton: "Es ist das 1, Mal seit 7 Jahren, dass wir gemeinsam in einer Stadt an 2 verschiedenen Filmen drehen, und wir freuen uns sehr darüber, denn wir haben unser Baby mit. Wir führen trotz der Arbeit so etwas Ähnliches wie ein Familienleben." Wolfgang Esterer interviewt Walter Giller: "Herr Giller, Sie stehen hier mitten in den Dreharbeiten, und wir haben Sie im historischen Kostüm vor die Kamera geholt. Bitte, sagen Sie uns doch, für welche Filme Sie vor der Kamera stehen?" - "Der Film heißt "Helden" und wird von der Sokal-Film produziert, und das ist eine musikalische Komödie nach einem Vorwurf von Lessing, nämlich "Minna von Barnhelm". "Haben Sie Zeit, die ausländischen oder inländischen Filme, die auf den Festspielen laufen, zu besuchen?" - "Leider nicht, denn wir drehen ja bis abends um 7 meistens. Bis wir dann zu Hause sind ist es 1/4 vor 8 und morgens stehen wir wieder auf". - "Ja, ein 8- Stunden-Tag ist bei Ihnen meistens nicht drin?" - "Doch, wir haben noch 40 Minuten Mittagspause." Trabrennbahn Berlin-Mariendorf. Rennen der Prominenten. Im Sulky Bully Bullan, Ingrid van Bergen und Claus Holm: Rennen. Pferd galoppiert. Es siegt Helmuth Schmid. Rudolf Platte beglückwünscht. Ingrid van Bergen, groß. Weinprobe im Haus Gerhus mit Agnes Fink und Bernhard Wicki, Bundesfilmpreisträger Hanns Lothar (Die Buddenbrooks) und Ingrid Andree, Johanna von Koszian und Willy Forst, Marianne Koch in blond. Walter Gross mit Sektglas O-Ton: "Also 30 Jahre Kollegen, Beleuchter und Schauspieler und 10 Jahre Berliner Filmfestspiele, Wohlsein!" Gert Fröbe O-Ton: "Zu vorgerückter Stunde möchte ich anläßlich der Eröffnung der Berliner Filmfestspiele mir meine eigene Filmfestspielhymne blasen". Bläst "Ja, das ist Berliner Luft". Schlagerrendezvous in der Berliner Waldbühne. "Morgen, morgen, lacht und wieder das Glück". "Wunderbares Mädchen, bald sind wir ein Pärchen." Streichholzfeuerwerk. Feuerwerk.
(165 m)

02. Frankfurt: Finale Deutsche Fußballmeisterschaft: HSV - 1. FC Köln 3:2
Straßenbahn fährt. Leute strömen zum Waldstadion. 70000 Besucher im Stadion. Unter den Zuschauern Bundeswirtschaftsminister Erhard, General Heusinger, Carlo Schmid mit HSV-Fähnchen. Anstoß. Spiel. Zuschauer, groß. Helmut Rahn stürmt. Torwart Ewert, Köln, hält. Transparent: HSV wird jetzt erblassen, 1. FC Köln ist Meister aller Klassen. Halbzeitstand 0:0. 2. Halbzeit. Köln stürmt. Torschuß Köln durch Breuer. Jubel der Fans. Uwe Seeler schießt den Ausgleich1:1 im Gegenzug. HSV spielt überlegen. Schuß am Tor vorbei. Dörfel schießt das 2:1. Jubel. Zuschauer, groß. Mann mit Papierhelm. Mittelstürmer Müller schießt das 2:2. Jubel. Sprechchöre HSV. Torwartparade. In der 88. Minute schießt Dörfel Freistoß über die Mauer, Uwe Seeler schießt das 3:2. Zuschauer jubeln und klatschen und laufen auf den Platz. Spieler werden auf den Schultern getragen. Hamburg: Zug fährt in Bahnhof Dammtor ein. Menschenmenge. Uwe Seeler und die Spieler des HSV mit Autokolonne auf dem Weg zum HSV-Platz. Mannschaftskapitän Meinke zeigt die Silberne Schale.
(125 m)

Herkunft / Inhaltsart

Sprechertext

Personen im Film

Brandt, Willy ; Erhard, Ludwig ; Giller, Walter ; Heusinger ; Schmid, Carlo ; Tiller, Nadja ; Seeler, Uwe

Orte

Hamburg ; Berlin ; Frankfurt ; Frankfurter Waldstadion

Themen

Sachindex Wochenschauen ; Eisenbahnwesen ; Festspiele ; Fußball ; Rückblicke ; 17 Findbuch Ufa Wochenschau Ufa dabei

Gattung

Wochenschau (G)

Genre

Wochenschau

Titel:

UFA-Wochenschau 205/1960

UFA-Dabei (Sonstiger Titel)

Produktionsland:
Federal Republic of Germany

Ereignisdaten

Veröffentlichungsdatum:
28.06.1960
Produktionsjahr:
1960

Stabangaben

Herkunft:
Titelmarke 7, 6

Berliner Filmfestspiele 1960

Einleitungsbilder

Flughafen, Eintreffen der Stars

Jury + Alte Filme

Alte Filme, Lloyd + Chaplin

Autogramme + Eröffnung d. W. Frandt
Kamera: Jürgens, Seib, Brandes
Herkunft: Archiv

Starparade + Verteilung der Bundesfilmpreise

Interviews Nadja Tiller, W. Giller

Trabrennen, Berlin, - Mariendorf

Weinprobe im Haus Gerhus

Waldbühne

Feuerwerk

Dte. Fußballmeisterschaft 1960 im Frankfurter Waldstadion, HSV : 1. FC Köln, 3:2
Kamera: Luppa, Stoll, Vlasdeck, Grund, Pahl, Seib, Oelsner, Wild, Krimmel

Ankunft d. Sieger HSV in Hamburg

Endetitel 3, 1

Technische Daten

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