UFA-Wochenschau 275/1961 31.10.1961

Sacherschließung

UFA-Werbespot "Müder Mann"
Werbung für Kinobesuch: Der DW-Redakteur H.-J. Peters in Großaufnahmen, gähnend und lustlos, eine Hausapotheke wird geöffnet, Überblendung von Tablettenröhrchen in zwei Kinokarten.
(10:00:09 - 10:00:16)

01. Filmfestspiele in Indien mit Toni Sailer
Festspielhaus in Neu Delhi, Toni Sailer und andere gehen in das Haus, Begrüßung innen durch den indischen Vizepräsidenten Radhakrishnan, Zuschauer, Sailer verbeugt sich auf der Bühne, weitere Begrüßungen und Sailer sitzend.
(10:00:31 - 10:00:58)

02. Atelierspiegel "Freddy und der Millionär"
Im Münchener Filmatelier: Kameramann, Freddy Quinn wird geschminkt, Schauspielerin zieht sich die Lippen nach, der Regisseur, Klappe wird geschlagen und Freddy singt: "Der Boß ist nicht hier", teilweise mit Stadtbildern von New York und Klopfen an eine Tür unterlegt. Mitglieder des Filmteams schauen zu.
(10:00:58 - 10:02:35)

03. Rock'n Roll-Sängerschule in Rom
Montage verschiedener Rock'n Roller mit ihren Verrenkungen, Applaus. Spiel zweier Gitarren. Um die "richtigen" Hüftbewegungen zu erlernen, wird ein Schüler unter Strom gesetzt, wodurch er in Zuckungen gerät, seine Haare zu Berge stehen und er laute Schreie ausstößt. (Ziemlicher Stuß!)
(10:02:35 - 10:03:16)

04. Hallstätter Schädelmaler
Da im österreichischen Hallstatt der Friedhof zu klein ist, werden nach 15 Jahre die Toten exhumiert, ihre Schädel mit Blumen, Ornamenten und ihren Namen bemalt und dann in einem Gebeinhaus aufbewahrt. Schwenk über einen bemalten Schädel, der "Schädelmaler" Heinrich Kirchschlager bei der Arbeit an einem Schädel. Schwenk über den Friedhof, ein alter Mann nimmt einen Schädel in Empfang und geht mit ihm in die Gruft, Totale in der Gruft, der Mann legt den Schädel neben andere, Schädel mit Bemalungen und Namen groß.
(10:03:16 - 10:04:00)

05. Porträt Max Morlock
Max Morlock schnürt seine Fußballstiefel und spielt in der Altherrenmanschaft des 1. FC Nürnberg. Zu Hause: Er und seine zwei Kinder im Wohnzimmer, Mikadostäbchen fallen groß, Tellerabtrocknen groß, seine Frau geht aus der Küche und verabschiedet Max mit einem Kuß. In seinem Sportgeschäft: Er zieht einem Jungen Fußballstiefel an, Kopf Morlock; Kopf des Jungen, schreibt Autogramm, packt die Karte in einen Schuhkarton. Archiv: Morlock mit der Meisterschale des DFB, Menschenmenge. Fußballer des Jahres 1961: Morlock bekommt Pokal, Applaus, erhält Ehrenring, seine Frau, wird von Sepp Herberger beglückwünscht. O-Ton Sepp Herberger: "Die Abwerber sind 'auf Tour', und ich nehme an, ich befürchte, dass sie auch so bei uns einige Leute noch so auf ihrer Liste haben. Und wie nun im Einzelnen die Dinge ablaufen, kann ich nicht sagen." Archiv: Spielszene und Tor. O-Ton Max Morlock: "Das Spiel meines Lebens, - es waren viele Spiele - aber wenn ich das schwerste rausgreifen darf, (weiter im Off, unterschnitten mit den entsprechenden Spielszenen) war es das Spiel in Genf, wo die Jugoslawen 1½ Stunden vor unserem Tor standen und wir nur eine reine Abwehrschlacht lieferten, und Rahn erlöste uns mit einem 20 m-Schuß. Und wir siegten damals 2:0, und der Weg war frei über Österreich zum Endspiel, das wir gegen Ungarn ja 3:2 gewannen." Jubel und Morlock nach Spielende 1954.
(10:04:00 - 10:06:07)

06. Trabrennen um den "Großer Preis von Mariendorf" in Berlin
Wechselschnitt zwischen einzelnen Hunden (Boxer, Dackel und Rehpinscher) und Trabern. Zwischenfall bei einem Vorlauf: Zwei Fahrer kollidieren, bei einem wird ein Rad verbogen und er wird nach Sturz über die Strecke geschleift. Div. Einstellungen vom "Großen Preis", Zieleinlauf in Zeitlupe mit dem Sieger "Celsius", Nr.6, und dem Fahrer Hänschen Frömming, Frömming bekommt Siegerkranz umgehängt und fährt ab.
(10:06:07 - 10:07:18)

07. Berlin-Bericht (Panzer am Checkpoint Charly)
Amerikanische Patton-Panzer fahren an den Kontrollpunkt Friedrichstraße (Check-point Charly): Panzer groß in Fahrt, hunderte Menschen säumen die Straßen, Jeeps mit MP's. Andere US-Panzer rollen über ein Feld an die Mauer, in der Friedrichstraße stoppt ein Panzer direkt an der Sektorengrenze, Zuschauer, PKW's fahren nach Osten, Vopos fahren im gepanzerten Fahrzeug hinter der Grenze, Blick nach Osten mit aufgefahrenen russischen Panzern, US-Soldat auf dem Dach eines zerstörten Gebäudes, PKW's fahren "Slalom" zwischen den Kontrollstellen, Panzer und Jeeps und US-Soldaten an der Kontrollstelle, ein VW-Käfer fährt von Jeeps und Soldaten mit aufgepflanztem Bajonett begleitet nach Osten, Totale und Großaufnahmen von US-Soldaten auf dem Ruinen-Dach, der Käfer kommt mit seiner Begleitung zurück, Zuschauer, Soldaten im Panzer von oben gesehen. Nächtliche Szenen am "Check-point Charly": US-Panzer fahren auch hier auf, PKW's, Bus mit russischen Soldaten fährt vorbei, Kontrollhäuschen, Kontrolle im Osten und Totalen des Checkpoints.
(10:07:18 - 10:09:26)

Herkunft / Inhaltsart

Sprechertext

Personen im Film

Kirchschlager, Heinrich ; Peters, Hans Joachim ; Quinn, Freddy ; Radhakrishnan, Sarvapalli ; Frömming, Hans ; Herberger, Sepp ; Morlock, Max ; Sailer, Toni

Orte

Hallstatt ; Neu Delhi ; München ; Berlin ; Nürnberg ; Italien ; New York ; Augsburg ; Düsseldorf

Themen

Sachindex Wochenschauen ; Grenze DDR/BRD, Grenzen ; Großaufnahmen, Detail ; Interviews ; Kino-Werbespots ; Festspiele ; Filmschaffen ; Fußball ; Musikalische Veranstaltungen ; Porträts ; Reiten, Pferderennen (ohne Trab) ; Religiöse Veranstaltungen ; Schönheitspflege ; Schulen, Schulungen ; Städte ; Tanz ; Tiere (außer Hunde) ; Trabrennen ; Kraftfahrwesen, Kraftfahrzeugwesen ; Kuriositäten ; Menschen ; Militärische Veranstaltungen ; Berufe ; Zuschauer und Publikum ; 17 Findbuch Ufa Wochenschau Ufa dabei

Gattung

Wochenschau (G)

Genre

Wochenschau

Titel:

UFA-Wochenschau 275/1961

UFA-Dabei (Sonstiger Titel)

Produktionsland:
Federal Republic of Germany

Ereignisdaten

Veröffentlichungsdatum:
31.10.1961
Produktionsjahr:
1961

Stabangaben

Herkunft:
UFA-Werbespot "Müder Mann" (H.-J. Peters)

Titelmarke 7, 6 m

Filmfestspiele Indien (Dr. Rhadakrischnan)
Kamera: Parkash

Atelierspiegel "Freddy u. d. Millionär"
Kamera: Vlasdeck, Rieck

Rock'n'Roll-Festival, Rom Ital. Schlagersängerschule
Herkunft: Sedi, Sedi

Hallstätter Schädelmaler
Herkunft: Austria

Sportlerporträt Fussb. Max Morlock
Kamera: Vlasdeck, Hafner, Seib

Trabrennen "Gr. Pr. v. Mariendorf", Bln.
Kamera: Pahl, Oelsner, Jürgens

Berlin-Bericht (US- u. russ. Panzer an d. Friedrichstrasse)

Schlussmarke 3, 1 m

Technische Daten

Ausschnitte speichern:
Liste löschen:

60th Anniversary of the Tank Confrontation at Checkpoint Charlie (October 27, 1961)

Only ten weeks after the construction of the Wall, another explosive situation occurred in the divided ciry of Berlin: US and Soviet tanks confronted each other at "Checkpoint Charlie".

In the days preceding the confrontation, GDR police officers had repeatedly asked plain clothes U.S. officers to show their papers without being authorized to do so. In accordance with the four-power status, representatives of the Allies enjoyed full freedom of movement throughout the city; only the occupying powers themselves were permitted to check each other's identity documents.

General Lucius D. Clay, sent to Berlin by John F. Kennedy as a special envoy after the construction of the Berlin Wall, took the opportunity to set an example.

On October 25, the "Father of the Airlift" ordered tanks to drive up to "Checkpoint Charlie" for the first time. Following talks between the U.S. city commander and his Soviet counterpart the tanks were withdrawn again,. Two days later, Gen. Clay repeated the threatening gesture, but this time the other side followed suit. For 16 hours, U.S. and Soviet tanks kept their guns pointed at each other at "Checkpoint Charlie" at a distance of only a few hundred meters. The threat of war seemed near.

A telephone conversation between the heads of government finally defused the situation. While Kennedy made it clear that he did not share Clay's confrontational course, Khrushchev assured him that the GDR had acted arbitrarily. As a result, the tanks were gradually withdrawn. East Berlin's powers vis-à-vis the occupying powers were thus clearly restricted, the USSR's responsibility for the GDR was reaffirmed, and the presence of the Western Allies in Berlin would not be questioned. From now on, however, Allied officials had to identify themselves when crossing the border.

Mehr Videos zu dem Thema

  • UFA-Wochenschau 275/1961
    31.10.1961

Wir setzen auf dieser Website Cookies ein. Diese dienen unter anderem dazu, Ihnen Servicefunktionen anbieten zu können.
Ausführliche Informationen dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK