UFA-Dabei 859/1973 09.01.1973

Sacherschließung

01. Krefeld: Deutsche Meisterschaft im Eistanz
In der Krefelder Rheinhalle die Geschwister Erich und Angelika Buck. Erich Buck nimmt seine Schlittschuhe aus dem Koffer. Angelika Buck pflegt ihre Schlittschuhe mit weißem Mittel. Beide vor einem Spiegel. Festschnüren der Schlittschuhe. Drängeln durch die Menschenmenge. Erich Buck O-Ton:
"Wir beginnen mit einem mexikanischen Walzer, dem ersten Musikstück. Am Ende dieses Stückes haben wir den Ravensburger Durchrutscher, den Angelika und ich selber erfunden haben und das ist einer der Höhepunkte unserer Kür schon seit Jahren ist. Gleich darauf eine Rumba. In dieser Rumba haben wir auch wieder eine Figur, die wir im letzten Jahr neu kreiert haben. Es handelt sich dabei um eine Spirale, wo ich meine Schwester gegen meinen Körper auf's Eis runterlasse und dann in einem Zirkel drehe. Es folgt das Musikstück Mexican Headdance mit einem langsamen und einem schnellen Teil."
Höhepunkte der Kür. Ganze Kür zu sehen. Geschwister Buck bei der Siegerehrung, halbtotal.
(84 m)

02. Managua: Erdbebenkatastrophe in Nicaragua
Hilfssendungen treffen ein. Strassenlazarett, in dem Verwundete gepflegt werden. Trümmerhäuser. Leute haben ihre Wohnzimmereinrichtung auf die Straße getragen. Soldaten wachen auf der Straße. Häuser mit großen Rissen. Aus Trümmern steigen Flammen.
(38 m)

03. Düsseldorf: Günther Uecker - Nagelkünstler
Großes Brett in das Uecker Nägel mit der Hammer klopft. Im Atelier ein fertiges Nagelkunstwerk. Uecker, halbtotal bei der Arbeit. Großes Straßennagelkunstwerk. Hängende Nägeldecke. Zwei junge Mädchen beobachten es. Uecker geht spazieren am Rheinufer. Spricht im Arbeitszimmer am Telefon. Ein Werk, nah, groß. Selbstportrait: genagelt vom Kinn bis zu den Augenbrauen. Fertige Kunstwerke, nah. Uecker im Atelier bei der Arbeit.
(69 m)

04. Berlin: Eishockey BSC - Kaufbeuren
In d. Berliner Sportpalast. Aufnahme, von oben direkt aufs Eis. Berliner SC in weißen Trikots. Vor dem Tor große Drängelei. ZL. Aufgeregte Trainer. Trickaufnahmen: Kamera ist an d. Schläger gebunden. Ruppigkeiten. Kaufbeuren mit Powerplay. Berliner haben "die Riegel-Taktik". Nielsson wagt einen Konterangriff. Er versetzt seinen Gegenspieler und überlistet dann auch Tormann Kerpf ZL. Im Berliner Tor konzentriert sich Schlußmann Grudde auf Kaufbeurens Endspurt. 8:3 Sieg für Berlin.
(75 m)

Herkunft / Inhaltsart

Sprechertext

Personen im Film

Buck, Angelika; Uecker, Günther; Grudde; Kerpf; Nielsson

Orte

Managua; Nicaragua; Düsseldorf; Polen; Berlin; Krefeld

Themen

Sachindex Wochenschauen; Eislaufen; Elend; Katastrophen; Feuer; Trümmer; Kunst; Medizin; Militär; Hockey; Militär; 17 Findbuch Ufa Wochenschau Ufa dabei

Gattung

Wochenschau (G)

Genre

Wochenschau

Titel:

UFA-Dabei 859/1973

UFA-Wochenschau (Sonstiger Titel)

Produktionsland:
Federal Republic of Germany

Ereignisdaten

Veröffentlichungsdatum:
09.01.1973
Produktionsjahr:
1973

Stabangaben

Herkunft:
Deutsche Meisterschaft im Eistanz
Kamera: Rühe, Luppa

Erdbebenkatastrophe Nicaragu/Managua
Herkunft: USIA

Nagelkünstler G. Uecker
Herkunft: Deutschlandspiegel

Eishockey BSC - Kaufbeuren
Kamera: Labudda, Tietge, Ahsendorf

Anfang und Ende

Gesamtlänge

Technische Daten

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Günther Uecker Turns 90 (* March13, 1930)

The painter and sculptor Günther Uecker is a world famous artist, thanks to his nail paintings. Uecker is born in Mecklenburg in 1930, where his father is an engineer. After finishing school he takes up an apprenticeship as a painter and advertising engineer before studying art, first in Wismar, later in East Berlin. In 1955 he leaves the GDR and continues his studies at the Kunstakademie Düsseldorf. It is during these years that he develops the first “nail panels”: nails are arranged in a relief-like pattern against a white ground in such a way that they have a three-dimensional, dynamic effect, thanks to interaction between light and shadow, shifting with one’s viewing angle. Soon Uecker starts fusing metal pins with everyday objects such as record players, sewing machines and grand pianos. In 1961 he joins the artist movement “ZERO”, founded by Heinz Mack and Otto Piene. The group proclaim a “zero hour” for art and are looking for a new beginning.

Beginning in the mid-1960 Uecker participates in big international exhibits, like the documenta in Kassel and the Biennale in Venice. He continuously expands his forms of expression, and in the following decades he also creates happenings and environments, stage design, films, works on paper and sound objects, in addition to his nail paintings and sculptures. Together with Gerhard Richter he mounts the action “museums can be habitable spaces” and causes a stir with his “terror orchestra”. From 1974 to 1995 he teaches at the Kunstakademie Düsseldorf and travels extensively. He also experiments with materials like sand, water, electricity and metals during this time, and in the aftermath of the nuclear accident in Chernobyl he begins to work with ashes. In the 1990s he increasingly uses language and writing, he designs the prayer room in the German Parliament and a sacred pillar of stone for Buchenwald. In 2008 he co-founds the ZERO foundation, dedicated to the preservation and exploration of the famous artist group. The “nail artist”, whose works of art are sold for up to a million Euros at auctions, still lives and works in Düsseldorf.

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