Neue Deutsche Wochenschau 255/1954 17.12.1954

Sacherschließung

01. Glücksspiele
Lostrommel des Zahlenlottos dreht sich. Junge zieht Los. Roulettespiel. Pferderenn- Wetter. Automatenhalle. Leute spielen an Glücksautomaten.
(40 m)

02. Brüssel: Entfesselter Jazz
Negerjazzband. Studien der Musiker. Dirigent wirbelt mit seinen Taktstöcken.
(24 m)

03. Stockholm: Verleihung der Nobelpreise (O-Ton)
Ankunft der königlichen Familie in Festsaal. König Gustav Adolf VI. verleiht den Nobelpreis für Physik an die deutschen Professoren Max Born und an die Tochter des erkrankten Professors Walter Bothe. Den Literaturpreis für Ernest Hemmingway nahm der amerikanische Botschafter in Stockholm entgegen. Spielen der schwedischen Nationalhymne. Büste von Alfred Nobel.
(45 m)

04. Bonn: Unterzeichnung eines spanisch-deutschen Kulturabkommens
Ein deutsch-spanisches Kulturabkommen zur Vertiefung der kulturellen Beziehungen unterzeichnen Konrad Adenauer und der spanische Botschafter Aguirre Gonzalo.
(9 m)

05. England: Tornada über London - Überschwemmungen in Dublin
Eingestürzte Häuserfassaden nach Tornado in London. Überflutete Straßen in Dublin. Leute fahren in Booten. Gefährdete Häuser müssen geräumt werden. Eingestürzte Brücke.
(17 m)

06. Österreich: Christkindl-Postamt
Junge schreibt Wunschzettel an das Christkind und wirft Brief in Briefkasten. Postbote geht durch Schnee. Im Postamt "Christkindl" liest das Christkind die Weihnachtspost. Briefumschläge aus aller Welt. Briefe werden gestempelt und vom "Christkindl" an Schreiber gesendet.
(22 m)

07. Indien: Tanzfest in Bihar
Männer tanzen mit Masken indisches Tanzspiel.
(20 m)

08. USA: Moderne Raketen
Raketenabschuß von Schiff. Durch Radar ferngelenkt nähert sich die Rakete dem Zielobjekt und trifft. Absturz von Zielflugzeug. Kleine Geschosse "die Spatzen" umkreisen Zielflugzeug, treffen, und bringen das Flugzeug zum Absturz.
(24 m)

09. Dortmund: Boxen Heinz Neuhaus - Rex Laine/ USA, unentschieden
Gongschlag. Neuhaus fängt Laine ab und kontert. Laine wird verwarnt von Ringrichter. Laine greift heftig an. Neuhaus verteidigt, Laine trifft und sammelt Punkte. In der letzten Runde greift Neuhaus an. Das Kampfgericht entscheidet trotz besserem Fight von Laine auf "Unentschieden". Beide Boxer im Ring.
(31 m)

10. Glasgow: Fußball Schottland-Ungarn 2:4
Spiel auf hart gefrorenem Boden. Ungarn schießt das Führungstor. Ungarn stürmt. Hidegkuti schießt das 2:0. Den Anschlußtreffer von Schottland verbessert Ungarn nach 3 Minuten zum 3:1. 2. Halbzeit: Freistoß für Schottland führt zum 3:2. Ungarns Torwart Farago verhindert durch Glanzparaden den Ausgleich. In der letzten Minute schieß Ungarn das 4:2.
(41 m)

Herkunft / Inhaltsart

Sprechertext

Personen im Film

Adenauer, Konrad; Born, Max; Bothe, Walter; Gonzalo, Aguirre; Gustav Adolf VI. von Schweden; Hemmingway; Nobel, Alfred; Farago; Hidegkuti; Laine, Rex; Neuhaus, Heinz

Orte

Stockholm; England; Österreich; USA; Indien; Brüssel; Bonn; Dortmund; Glasgow

Themen

Sachindex Wochenschauen; Boxen; Glücksspiel; Katastrophen; Kinder; Fußball; Musikalische Veranstaltungen; Orden, Auszeichnungen, Ehrungen; Pakte; Post, Postwesen; Raketen; Sateliten; Tanz; Verträge; Weihnachten; Weltraumfahrt; Berufe; Abkommen; Advent; 14 Findbuch Neue Deutsche Wochenschau Zeitlupe

Gattung

Wochenschau (G)

Genre

Wochenschau

Titel:

Neue Deutsche Wochenschau 255/1954

Die Zeit unter der Lupe (Sonstiger Titel)

Produktionsland:
Federal Republic of Germany

Ereignisdaten

Veröffentlichungsdatum:
17.12.1954
Produktionsjahr:
1954

Stabangaben

Herkunft:
Titel:

Unsere Zeit

Glücksspieler
Kamera: Luppa

Lional Hampton
Herkunft: Belgavox

Nobelpreis
Herkunft: Nuet

Kurz belichtet:

Bonn-Vertrag
Kamera: Essmann

Flut in England
Herkunft: Pathe News

Christkindlpost
Kamera: Kubesch

Maskentanz Indien
Herkunft: Indian Films

Raketen
Herkunft: Metro

Boxen Neuhaus - Rex Layne
Kamera: Essmann, Grund

Fussball: Ungarn-Schottland
Herkunft: Pathe News

Schluss

Technische Daten

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Max Born’s 50th Death Anniversary († January 5, 1970)

Max Born is one of the most remarkable physicists and mathematicians of the 20th century. His research contributes substantially to the founding of theoretical quantum physics.

Born into a bourgeois German-Jewish family Born attends universities in Breslau, Heidelberg, Zurich, Cambridge and Göttingen where he studies mathematics, physics, astronomy as well as law and moral philosophy. After completing his habilitation in 1909 with a work on the “relativistic electron” he does research at the universities in G­öttingen and Frankfurt before accepting a position as professor extraordinarius of theoretical physics at the Friedrich-Wlhelms-University in Berlin, where he gets to work with luminaries like Albert Einstein and Max Planck. Four years later he gets his first professorship at Frankfurt am Main. In 1921 he is called to Göttingen. There he develops fundamental portions of quantum mechanics, among his assistants is Werner Heisenberg.

After the Nazi Party comes to power he is suspended without pay and emigrates to England. At first he works at the Cavendish Lab in Cambridge. In 1939 he assumes the prestigious position as Tait professor in Edinburgh. Born retires in 1953 and returns to Germany. One year later he is honoured with the Noble Prize for his statistical interpretation of wave function, also known as “Copenhagen Interpretation”.

Born is outspoken about philosophical and social questions, in particular he talks about the responsibility of scientists. Together with 17 other leading nuclear scientists he signs the Göttingen Manifest in 1957, which opposes the German government’s plans to arm the West German military with nuclear tactical weapons. In 1970, at the age of 87, Born dies in Göttingen, of which he had been an honorary citizen. 

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