Neue Deutsche Wochenschau 416/1958 17.01.1958

Sacherschließung

01. Prozeß Anastasia
Unterlengenhardt im Schwarzwald. Karteikarte der Einwohnerin Anna Anderson. Kameramann vor Haus. Schild Durchgang Verboten. Hund an Zaun. Briefkasten an Tor. Brief für Großfürstin Anastasia. Historiker Prinz Friedrich Ernst von Sachsen Altenburg O-Ton: "Im Laufe von 25 Jahren ist meine Überzeugung, dass Frau Anastasia Kalkowski (Photo) die Großfürstin Anastasia ist, nie wankend geworden. Im Gegenteil, es haben sich immer neue Belege für die Tatsächlichkeit ihrer Identität ergeben." Hamburger Landgericht. Flure. Aushang Terminsache. Beweis ihrer Identität muß erbracht werden.
(34 m)

02. Bonn: Diplomaten Neujahrsempfang
Heuss neben Nuntius Erzbischof Münch betritt den Saal. Kameramänner. Heuss im Gespräch mit Diplomaten. Adenauer, Von Brentano, Smirnow auf Empfang.
(16 m)

03. Leuven: Verleihung der Ehrendoktorwürde für Robert Schumann und Konrad Adenauer
Adenauer geht durch Spalier von drängenden Menschen. In der Aula der Universität werden Robert Schumann und Konrad Adenauer die Ehrendoktorwürde verliehen für ihre Bemühungen für den Frieden. Klatschen.
(12 m)

04. Indien: Besuch Premierminister McMillan
Nehru begrüßt McMillan auf dem Flugplatz. McMillan und Frau neben Nehru. McMillan begrüßt Kinder und bekommt Blumenketten. Fahrt durch Delhi in offenem Wagen stehend, McMillan neben Nehru und winkend.
(12 m)

05. Bad Gandersheim: Gefängnis für Verkehrssünder
Schloß Gandersheim. Gefangene gehen im Hof. Gefangene werden in Zellen geführt. Alkoholbilder und Unfälle. Spind mit Eßtopf und wenigen Zigaretten. Stegemann in Zelle.
(43 m)

06. Clever und Schussel: Zweimal gehen
Schussel schleppt Kartons. Clever rät lieber zweimal zu gehen. Schussel läßt sich nichts sagen, bleibt an Tür hängen und fällt mit Kartons hin.
(25 m)

07. Karneval in Kiel
Einzug des Prinzen Karneval in die Ostseehalle. Ballett tanzt. Büttenredner Peter Piet aus Hamburg O-Ton (fehlt). Lachen. Einmarsch der Prinzengarde und Tanz des Tanzoffiziers mit dem Funkenmariechen.
(56 m)

08. Augsburg: Toni Sailer beim Besuch seiner Filmpremiere Ein Stück Vom Himmel
Toni Sailer fährt im offenen Mercedes mit Margit Saad vom Bahnhof zum Kino. Filmanzeige Ein Stück Himmel mit Toni Sailer, Georg Thomalla, Margit Saad. Gedränge. Polizei hält Fans zurück. Story 9 und 10: 35 Meter
(11 m)

09. Wengen: Lauberhorn-Skirennen
Abfahrtsrennen. Skiläufer bei Abfahrt. Toni Sailer, groß, als Abfahrtssieger.

10. Grindelwald: Damenskirennen
Riesenslalom. Dichtes Schneetreiben. Es siegt Putzi Frandl/ Österreich, groß.

11. München Prinzregentenstadion: Deutsche Eiskunstlaufmeisterschaften
Ina Bauer läuft Kür als Siegerin. Marika Kilius/ Hans-Jürgen Bäumler werden Paarlaufsieger.
(40 m)

12. New York: Weltmeisterschaft der Faßspringer
Eisläufer springen über Fässer. Stürze. Leo Lebel springt 8 m und wird Weltmeister.
(12 m)

Herkunft / Inhaltsart

Sprechertext

Personen im Film

Bäumler, Hans Jürgen; Bauer, Ina; Adenauer, Konrad; Anderson, Anna; Brentano von, Heinrich; Friedrich Ernst von Sachsen Altenburg; Gross, Walter; Heuss, Theodor; Hussels, Jupp; McMillan, Harold; Menon, Krishna; Muench, Aloysius; Nehru, Indira; Piet, Peter; Saad, Margit; Smirnow, Andrej; Schuman, Robert; Stegemann, Gerd; Frandl, Putzi; Kilius, Marika; Sailer, Toni; Werner, Bud

Orte

Leuven; Augsburg; Indien; Hamburg; Bad Gandersheim; Schwarzwald; Bonn; Kiel; München; New York; Wengen; Grindelwald; Unterlegenhardt im Schwarzwald; New Delhi

Themen

Sachindex Wochenschauen; Eislaufen, Kunstlaufen; Justiz; Kameraleute, Kameramänner; Karneval; Fasching; Faßspringen; Filmschaffen; Orden, Auszeichnungen, Ehrungen; Photographen; Polizei; Ski, Skilauf, Skispringen; Skibob; Skijöring; Tiere (außer Hunde); Gesellschaftliche Veranstaltungen; Verbrechen; Außenpolitische Veranstaltungen; Flugzeugwesen, Flugwesen; 14 Findbuch Neue Deutsche Wochenschau Zeitlupe

Gattung

Wochenschau (G)

Genre

Wochenschau

Titel:

Neue Deutsche Wochenschau 416/1958

Die Zeit unter der Lupe (Sonstiger Titel)

Produktionsland:
Federal Republic of Germany

Ereignisdaten

Veröffentlichungsdatum:
17.01.1958
Produktionsjahr:
1958

Stabangaben

Herkunft:
Titelmarke:

Prozeß Anastasia
Kamera: Stoll, Rieck, Kaufmann

Diplomaten bei Heuß
Kamera: Grund, Luppa

Adenauer Ehrendoktor in Leuven/Belg.
Herkunft: Belgavox

Macmillan in Indien
Herkunft: Pathe News

Gefängnis für Verkehrssünder
Kamera: Seib

"Geh 2 mal"-Clever und Schussel

Karneval in Kiel
Kamera: Stoll

Filmstar Toni Sailer
Kamera: Rau, Schüler

Damen-und Herren Abfahrtslaufmeisterschaften am Lauberhorn u. Grindelwald
Kamera: Hafner, Starke

Dt. Eiskunstlaufmeisterschaften/Münch. EINZEL
Kamera: Rau, Schüler

Dt. Eiskunstlaufmeisterschaften/Münch. PAARLAUF

Weltmeisterschaften der Faßspringer in New York
Herkunft: Metro

Endetitel:

Technische Daten

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100 Years Ago the „Anastasia Legend“ was Born (February 17, 1920)

On February 17, 1920 one of the 20th century’s greatest legends is born when a young woman tries to take her own life. That day the police rescue a 24-year old from the Landwehr Canal in Berlin. The woman claims to have no memory, she doesn’t even remember her name. She is committed to a psychiatric hospital where another patient finds her to resemble the youngest daughter of the last Russian Tsar. Ever since the Bolsheviks’ assassination of the Romanovs in the aftermath of the revolution there has been a persistent rumour that one member of the family had survived. And so Jane Doe turns into the Grand Duchess Anastasia Nikolaevna of Russia—and into a new darling of the yellow press. Doubts surround her identity from the very beginning, yet the mysterious young woman has a lot of supporters, especially exiled Russians, to whom she represents a living relict from a bygone world.

After moving to the USA in the late 1920s and changing her name to Anna Anderson she claims the reserves that the Tsar had deposited abroad. This would keep the justice system occupied for decades to come. In 1970 the last proceeding in Germany is finally suspended—to her disadvantage. Nonetheless she adheres to her controversial lineage until her death in 1984.

It is only after the Soviet Union ceases to exist that it is possible to search for and exhume the remains of the Tsar family.  Thanks to modern science DNA analysis proves without a doubt that the suicidal woman from Berlin was in fact not “Anastasia” but a runaway agricultural labourer from West Prussia. The sensational story has inspired a number of films, including one from 1956, with Ingrid Bergman in the leading role.

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