Neue Deutsche Wochenschau 493/1959 10.07.1959

Sacherschließung

01. Das Saarland wird auch wirtschaftlich an die Bundesrepublik Deutschland angegliedert
Rauchende Schlote und Kohlenberge des Saarlandes. Bergwerksort.
(22 m)

02. Cuxhaven: Hochseeflotte läuft zum Fischfang aus
Schiffssirene tutet. Bundesernährungsminister Heinrich Lübke begleitete auf dem Fischereischutzboot Poseidon die Fischer bei der Ausfahrt. Winken.
(18 m)

03. Regensburg: Büste von Wilhelm Röntgen in der Walhalla
Bild Wilhelm Röntgen. Apparatur, mit der er die Röntgenstrahlen entdeckte. Die 1. Röntgenaufnahme der Welt. Enthüllung seiner Büste in der Walhalla bei Festakt. Büsten großer Deutscher in der Walhalla.
(16 m)

04. Washington: Besuch von Frol Koslow, Stellvertreter Chruschtschows
Frol Koslow bei Ankunft vor dem Weißen Haus. Gruppenbild Christian Herter, Eisenhower, Koslow. Herzlicher Händedruck zwischen Eisenhower und Koslow.
(8 m)

05. Moskau: Besuch Haile Selassie, Kaiser von Äthiopien
Auf dem Flugplatz begrüßt Staatspräsident Woroschilow und Chruschtschow Kaiser Haile Selassie und Frau. Kinder bringen Blumen. Fahrt durch die Stadt stehend in offenem Wagen. Leute jubeln. Hochhaus Wohnkästen an der Seite der Straße.
(15 m)

06. Sibirien: Bau von Wasserkraftwerk
Kolonne von LKW´s bringt Felsbrocken, die in Fluß gekippt werden für den Bau einer Staustufe.
(15 m)

07. Ausländische Schulen in Paris
Italienische Schule. Polnischer Unterricht. Sowjetische Klasse. Junge malt Panzer. Schulbus. Besucht in der amerikanischen Schule. Mädchen spielt Geige, Flöten und Trompeten. Morning Music: "This week Symphony 5" by Beethoven. Kinder in Klasse singen "Frere Jaque". Kleiner Junge schläft.
(44 m)

08. Berlin: Kampf um die Europameisterschaft im Mittelgewicht: Gustav Scholz besiegt Hans Werner (Butje) Wohlers nach Punkten
Aufschlüsselung aus UFA 154/9 - hier kürzer: Kampf in der Deutschlandhalle. Schlagwechsel. Als Zuschauer Walter Gross, anfeuernd, groß. Scholz boxt überlegen. ZL-Aufnahmen. In der 15. Runde muss Wohlers mehrmals zu Boden, steht aber immer wieder auf. Gustav Scholz mit Siegerkranz neben dem im Gesicht zerschlagenen Wohlers.
(28 m)

09. Budapest: Fußball Ungarn - Schweden 3:2
Mannschaften vor dem Spiel. Überreichen von Blumensträußen. Spielszenen, Torschüsse. Lattenschüsse, Zuschauer. Kommentar des ungarischen Sprechers.
(28 m)

10. Hamburg: Deutsches Derby
Pferde im Führring. Rückblick: Erinnerung an das Derby 1924. Rennen und Zuschauer an der Rennstrecke. Mann haut seinem Nachbarn eine Ohrfeige. Siegerpferd wird umdrängt und scheut. Papierabfall in Mengen. 1959: Alter Mann mit grauem Zylinder. Damen mit breiten Hüten. Start Wettcoup setzt sich an die spitze und hält sie bis zur Zielgeraden. Dann greift Außenseiter Uomo unter Albert Klimscha an und siegt für Gestüt Röttgen (4. Farbe). Einlauf in ZL. Siegerpferd zwischen Polizeipferden.
(57 m)

Herkunft / Inhaltsart

Sprechertext

Personen im Film

Chruschtschow, Nikita ; Eisenhower, Dwight ; Herter, Christian ; Koslow ; Lübke, Heinrich ; Menschikow, Mikhail ; Röder, Franz-Josef ; Röntgen ; Selassie, Haile ; Scholz, Gustav ; Wohlers, Butje

Orte

Washington ; Potsdam ; Cuxhaven ; Saargebiet ; Polen ; Bonn ; Paris ; Köln ; UdSSR ; Regensburg ; Saarland ; Moskau ; Berlin ; Hamburg ; USA

Themen

Sachindex Wochenschauen ; Boxen ; Industrie ; Industrielle Veranstaltungen ; Kinder ; Fischerei ; Reiten, Pferderennen (ohne Trab) ; Rückblicke ; Schiffahrt ; Schiffe ; Schulen, Schulungen ; Staatliche Besuche (außen) ; Städte ; Technik ; Bauwerke ; Kulturelle Veranstaltungen ; Landschaften ; Wirtschaft ; Wissenschaft ; Zoll ; Ausstellungen ; Fischerei ; Industrie ; Technik ; 14 Findbuch Neue Deutsche Wochenschau Zeitlupe

Gattung

Wochenschau (G)

Genre

Wochenschau

Titel:

Neue Deutsche Wochenschau 493/1959

Die Zeit unter der Lupe (Sonstiger Titel)

Produktionsland:
Federal Republic of Germany

Ereignisdaten

Veröffentlichungsdatum:
10.07.1959
Produktionsjahr:
1959

Stabangaben

Herkunft:
Titelmarke

Saarland: Tag X
Kamera: Grund
Herkunft: Fingado

Cuxhaven: Tag der Hochseefischer
Kamera: Grund

Röntgen-Büste i. Walhalla u. Röntgens Apparate i. Münchner Museum
Kamera: Hafner, Vlasdeck

Koslow bei Ike
Herkunft: Metro

Haile Selassies Ankunft in Moskau
Herkunft: Sovkino

Dammbau in Sibirien
Herkunft: Sovkino

Int. Schule in Paris
Herkunft: Pathé Journal

Boxen: Wohlers/Scholz in Berlin
Kamera: Pahl, Jansen

Fussball: Ungarn/Schweden
Herkunft: Hungaro

Deutsches Derby 1959 Hambg.-Horn
Kamera: Stoll, Seib, Rieck, Schüler

Derby vor 35 Jahren
Herkunft: gekauft v. Fidelius

Schlussmarke

Technische Daten

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125. Jahrestag der Entdeckung der Röntgenstrahlen durch Wilhelm Conrad Röntgen (08.11.1895)

Am 8. November 1895 entdeckt Wilhelm Conrad Röntgen die nach ihm benannten Strahlen.

Der Professor für theoretische Physik forscht zu diesem Zeitpunkt in Würzburg zu elektrischen Entladungen in verdünnten Gasen. Bei Experimenten mit einer neuartigen Kathodenstrahlröhre fällt ihm eine bis dato unbekannte Strahlung auf.

Bei umfangreichen weiteren Versuchen stellt er fest, dass diese Materialien je nach ihrer Dichte unterschiedlich stark durchdringt. Der Physiker lenkt seine Strahlen schließlich durch verschiedene Objekte auf Fotoplatten und fertigt so die ersten Röntgenbilder an. Nur sieben Wochen später, am 28. Dezember 1895, reicht Röntgen eine Arbeit mit dem Titel „Über eine neue Art von Strahlen“ zur Veröffentlichung ein, der er eine Aufnahme von der Hand seiner Frau beifügt, auf der Knochen und Ehering klar zu erkennen sind.

Nach ersten Presseberichten verbreitet sich die Nachricht von dem Professor, der den menschlichen Körper durchleuchten könne, wie ein Lauffeuer um die ganze Welt. Mitte Januar 1896 stellt er Kaiser Wilhelm II. den sensationellen Fund höchstpersönlich vor. Bei einem denkwürdigen Vortrag in einem vollbesetzten Hörsaal vor der Würzburger Physikalisch-Medizinischen Gesellschaft knapp zwei Wochen später wird vorgeschlagen, die Entdeckung fortan „Röntgen’sche Strahlen“ zu nennen. Er selbst hatte bis dahin von X-Strahlen gesprochen, was soviel wie „unbekannte Strahlen“ bedeutet, eine Bezeichnung, die im Englischen bis heute als „X-rays“ zu finden ist.

Damit seine Entdeckung schnell zum Wohle der Menschheit eingesetzt werden kann, verzichtet Röntgen auf eine Patentierung und damit eigene finanzielle Vorteile. Schon wenige Jahre später wird die Röntgentechnik zur Diagnostik sowie zur Behandlung von Krebs und Tuberkulose eingesetzt.

Diese praktische Bedeutung hebt das Nobelpreiskomitee, das ihn 1901 mit dem allerersten Nobelpreis für Physik ehrt, besonders hervor. Auch in Deutschland wird Röntgen mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht und so beispielsweise 1959 mit einer Büste in die Walhalla bei Regensburg aufgenommen.

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  • Neue Deutsche Wochenschau 493/1959
    10.07.1959

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