Deutschlandspiegel 353/1984 1984

Sacherschließung

01. München: Eisschießen
(Siehe D 307/1) Eisstock, groß, schießt über das Eis und trifft kleinen roten Holzwürfel. 2 Krähen auf Schneeberg. Eisschießen im Park vor dem Nymphenburger Schloß. Frau wirft, verschiedene Eisschützen. Stärkung durch Getränk.
(30 m)

02. Das Städel in Frankfurt
Büste Johann Friedrich Städel in seinem Kunsthaus. Gemäldegalerie seiner Stiftung. Europäische Malerei aus 5 Jahrhunderten. Mittelalterliche Altare. Restaurateure arbeiten in Werkstatt. Botticelli-Gemälde einer jungen Frau. Rembrandt "Triumph der Dalila". Kinderbetrachterin, groß. Malkurs vor Bild. Moderne Kunst.
(59 m)

03. Gleichberechtigung der Frau am Arbeitsplatz
Frauen in Schreibsaal an Maschinen. Näherin an Maschine. Frauen an Fließband bei Montage neben Männern. Betriebsrätin Martina Wagenführt bei Betriebsversammlung. Sie telefoniert an ihrem Arbeitsplatz O-Ton. Arbeiterinnen unterhalten sich mit Betriebsrätin über anstehende Probleme. Gewerkschaftsversammlung. Minderheit der Frauen. Gewerkschaftsfrauen treffen sich zu Gespräch. Ausbildung von Frauen in Werkstatt. Berufstätige verlassen Werk zu Feierabend.
(68 m)

04. Care - eine deutsche Hilfsorganisation
Junge Frau sammelt mit Sammelbüchse Care. Verladen von Waren auf Schiffe im Hafen für die 3. Welt. Rückblick s.w.: Ausgabe von Care-Paketen nach dem Krieg in Deutschland. Wohltätigkeitsveranstaltung von Care-Deutschland in Bonn. Kunstgegenstände aus dem afrikanischen Staat Ruanda. Bilder aus der 3. Welt. Care hilft Flüchtlingszeltstadt mit ärztlicher Betreuung. Impfungen gegen Kinderlähmung. Essen wird ausgegeben. Junge Frau mit Sammelbüchse
(56 m)

05. Hannover: Laser-Schallplatten
Junges Mädchen legt kleine Laser-Schallplatte auf und hört mit Kopfhörer. Produktion der Schallplatte mit Laserstrahl in staubfreien Räumen. Männer tragen Schutzanzüge. Auftragen von Schutzschicht und Schutzlack in Vacuum-Räumen. Bedrucken und Verpacken der Schallplatten.
(55 m)

06. Stadtporträt Köln
Aufmarsch der Narren am Rosenmontag und Rosenmontagszug. Lastkähne auf dem Rhein. Brücke über den Rhein und Dom. Dom-Portal und Baustelle am Fuße des Doms für Museum mit kostbarsten Privatsammlungen Deutschlands. Das Römisch-Germanisch-Museum erzählt die Stadtgeschichte Kölns. Römische Fresken. Römischer Rundturm 2000 Jahre alt. Fußgängerzone Hohe Strasse. Straßenmaler. Malerischer Häuserwinkel mit gehender ältere Frau. Rheinufer. Moderne Bürobauten KHD. Messefahnen. Antiquitätenläden in kleinen Altstadthäusern, beleuchtet bei Nacht.
(64 m)

07. Norbert Koof, Weltmeister der Springreiter
Norbert Koof reitet auf dem Hof seines Vaters. Die Stallungen. Norbert Koof trägt Sattel. Siegerpferd Fire, groß. Trensen und Bandagieren von Pferd mit Pferdepflegerin. Springreiten in Halle. Vater Koof geht in der Berliner Deutschlandhalle den Parcours ab. Springreiten. Norbert Koof reitet Lovely Boy und reißt Hindernis ZL. Junge Zuschauerinnen. ZL-Sprung und Abwurf.
(58 m)

08. US-Story : US-Fernsehen in der Bundesrepublik
Köln. Schlepper auf dem Rhein. Das Gebäude des Westdeutschen Rundfunks. Studio. Ausstrahlen des US-Fernsehen. Sunday Morning. Sprecher. Übertragung im Original mit deutschen Untertiteln. Deutsche Sendung aus New York. Werner Baeker interviewt Silvester Stallone, Steven Spielberg, Harry Belafonte. Familie sieht US-Fernsehen. Fernsteuerung. Sendung Unser Kosmos und Dallas. Interview mit J. R. Ewing, Larry Hagmann.
(65 m)

Sprechertext

Personen im Film

Baeker, Werner ; Belafonte, Harry ; Hagmann, Larry ; Spielberg, Steven ; Stallone, Silvester ; Koof, Norbert

Orte

Berlin ; Bonn ; Frankfurt ; Hamburg ; Hannover ; Köln ; München ; New York

Themen

Stadtentwicklung ; Sachindex Wochenschauen ; Eislaufen ; Industrie ; Interviews ; Karneval ; Kinder ; Entwicklungshilfe ; Fasching ; Fernsehen ; Fußgänger ; Musikalische Veranstaltungen ; Porträts ; Reiten, Pferderennen (ohne Trab) ; Rundfunk, Fernsehen ; Schiffahrt ; Sportpublikum, Sport-Zuschauer ; Sportstätten ; Städtebilder: Deutschland ; Kunst ; Mitbestimmung ; Verkehr: allgemein ; Wohlfahrt, DRK, Hilfsorganisationen, Fürsorge ; Berufe ; Arbeitsleben ; Ausstellungen ; Betriebsräte ; Gewerkschaften ; Sport ; 01 16 mm-Projekt ; Industrie ; 10 Findbuch Deutschlandspiegel

Gattung

Periodika (G)

Genre

Monatsschau

Titel:

Deutschlandspiegel 353/1984

Produktionsland:
Federal Republic of Germany

Ereignisdaten

Veröffentlichungsjahr:
1984
Produktionsjahr:
1984

Stabangaben

Technische Daten

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50. Jahrestag der Serienproduktion von Compact Discs (17.08.1982)

Am 17. August 1982 geht im Werk der Philips-Tochter Polygram in Langenhagen bei Hannover die erste Compact Disc in Serienfertigung vom Band. Damit beginnt nicht nur eine Revolution der Musikindustrie, sondern auch die Wende von der analogen zur digitalen Technologie bei Konsumgütern.

Bereits seit den 1970er-Jahren hatten verschiedene Elektronikkonzerne an der Entwicklung digitaler Klangaufzeichnungsmöglichkeiten gearbeitet. Nachdem Philips 1979 die ersten Audio-CD- und CD-Spieler-Prototypen einem Fachpublikum präsentiert, einigt sich das Unternehmen mit dem Konkurrenten Sony im sogenannten „Red Book“ auf bis heute gültige Standards für den neuartigen Tonträger. Dazu zählen unter anderem die Größe von 12 cm und die maximale Spieldauer von 74 Minuten, die der Legende – oder einer guten PR-Geschichte – nach darauf zurückgeht, dass der damalige Sony-Vizechef Norio Ōga – selbst studierter Musiker – Beethovens 9. Sinfonie in der 1951 von Wilhelm Furtwängler dirigierten Version ohne störende Unterbrechung hören wollte.

1981 wird die CD dann zuerst auf einer Pressekonferenz, dann bei der Funkausstellung in Berlin auch einer breiteren Öffentlichkeit vorstellt. Die Markteinführung erfolgt schließlich Ende 1982 in Japan, im März 1983 in Europa. Doch obwohl die kleine Silberscheibe eine hohe Klangqualität, einfaches Handling und große Langlebigkeit verspricht und – im Vergleich zur Schallplatte – leicht und platzsparend ist, tun sich die Konsument:innen zunächst schwer mit der Anschaffung der teuren Produkte. Ein Player kostet anfangs bis zu 2.000 DM, eine CD zwischen 30 und 45 DM.

Nach einigen Jahren – und mit preisgünstigeren Optionen – tritt das digitale Medium aber ihren globalen Siegeszug an und verschafft der Musikbranche den größten Boom der Geschichte, nicht zuletzt weil Musikliebhaber:innen ihre Vinyl-Sammlungen ersetzen oder sich eine Zweitausstattung zulegen. Ihren Höhepunkt erreichen die Verkäufe um die Jahrtausendwende mit weltweit weit über 2 Milliarden Einheiten per anno.

Seitdem hat die CD allerdings stetig an Bedeutung verloren. 2021 werden weltweit nur noch 100 Millionen Stück verkauft. Ruinieren erst CD-Brenner, Tauschbörsen und illegale Downloads das Geschäft, machen heutzutage Streaming-Dienste und Download-Services zwei Drittel der wieder enorm wachsenden Umsätze aus.

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