Deutschlandspiegel 459/1992 1992

Sacherschließung

01. 10 Jahre Bundeskanzler Helmut Kohl
Düsseldorf: CDU Parteitag. Beifall für Helmut Kohl. Großaufnahme: Rita Süssmuth und Van Velzen. Helmut Kohl O-Ton:
"Wir sagen Ja zur Nation und wir sagen Ja zu Europa. Wir bleiben fest in unseren Heimatregionen verwurzelt, und wir bleiben in diesem Europa Deutsche, Italiener und Franzosen, aber wir leben im gemeinsamen Europa."
Rückblick: 1982: Der Bundestag spricht Mißtrauensvotum gegen Helmut Schmidt aus. Nachfolger wird Helmut Kohl. Helmut Schmidt beglückwünscht den neuen Kanzler. 1984: Kriegsgräber von Verdun. Helmut Kohl und Francois Mitterand treffen sich in Verdun zur symbolischen Versöhnung der Völker. Helmut Kohl besucht Polen. Umarmung mit dem damaligen Ministerpräsidenten Mazowiecki. 1989: Fall der Mauer. Helmut Kohl in Berlin. Jubelnde Menschen. Treffen im Kaukasus mit Gorbatschow. Helmut Kohl in Dresden O-Ton:
"Es ist ein schwieriger Weg, aber es ist ein guter Weg, es geht um unsere gemeinsame Zukunft. Unser Haus muß unter einem europäischen Haus gebaut werden. Das muß das Ziel unserer Politik sein." 3.10.1990: Wiedervereinigung Deutschlands. Helmut Kohl in Berlin. Jubel. 1992: Weltwirtschaftsgipfel in München. Helmut Kohl mit George Bush und dem britischen Premier Major. Abschlußerklärung Helmut Kohl O-Ton:
"Kaum jemals zuvor waren die Voraussetzungen so günstig, einen dauerhaften Frieden zu gestalten, die Armut zu überwinden und die Umwelt zu bewahren."
Gruppenbild der Teilnehmer. Düsseldorf: CDU Parteitag. Die Delegierten klatschen für ihren alten und neuen Vorsitzenden u.a. Frau Bergmann Pohl, Biedenkopf, Habermann, Hintze, Frau Merkel, Fischer.
(109 m)

02. Tübingen: Semesterbeginn
Stadtbild Tübingen. Die Altstadt. Studenten in den Fluren der Universität, Frank Vöhringer in seinem Zimmer am Schreibtisch. Er verläßt das Haus, fährt mit dem Fahrrad zur Uni. Studenten tragen sich in Seminarlisten ein. Überfüllter Hörsaal. Essensausgabe in der Mensa. Frank Vöhringer spielt mit iranischem Freund Tischtennis und singt in Rockband. Spaziergang mit Freundin Michaela. Blick auf Tübingen.
(66 m)

03. Weinbau in Deutschland
Weinberge in der Rheinpfalz. Weinlese. Weingutbesitzerin Dr. Bettina Burklin-Wolf bei der Weinlese und bei Prüfung des Zuckergehaltes der Trauben. Keller mit gelagerten Weinfässern. Weinprobe wird genommen.
(40 m)

04. Dresdner Kreuzchor
Die Jungen des Internats der Kreuzschule werden am Morgen geweckt. Waschen, Unterricht und Chorprobe. Fußballspiel. Üben am Klavier. Singen mit Lehrer am Klavier. Die Jungen ziehen sich um vor Auftritt. Vesper in der Kreuzkirche. Chor singt Werke von Johann Sebastian Bach.
(79 m)

05. Berlin: Staatsakt für Willy Brandt
Bild von Willy Brandt, groß. Trauerfeier im Berliner Reichstag. Aufgebahrt der Sarg mit deutscher Fahne umhüllt. Ankunft Richard von Weizsäcker mit Witwe Brigitte Brandt. Richard von Weizsäcker O-Ton:
"Das Leben eines Großen hat sich vollendet. Er hat eine Epoche geprägt. Er war ein Versöhner der Deutschen mit sich selbst. Er hat das Verhältnis der Deutschen zur Welt wie auch das Verhältnis der Welt zu Deutschland verändert. So wurde er zu einer geschichtlichen Gestalt unseres Jahrhunderts."
Rückblick: 1957: Großaufnahme Willy Brandt. Er wird Bürgermeister von Berlin. Willy Brandt am Schreibtisch O-Ton:
" ... daran mitzuwirken, daß Deutschland wieder eins wird und Berlin seine Aufgabe als Hauptstadt der Deutschen wieder übernehmen kann."
John F. Kennedy in Berlin, umjubelt, neben ihm Willy Brandt: Richard von Weizsäcker O-Ton:
"Und so wurde er, was es nur sehr selten gibt, ein pragmatischer Visionär. Er reagierte leise und im Herzen souverän."
Willy Brandt neben Außenminister Walter Scheel. Walter Scheel O-Ton:
"Die merkwürdige Kombination von Herzenswärme, erkennbare, und Distanz. Wenn er Sie begrüßte, gab er Ihnen die Hand mit einem festen Händedruck, aber den Arm ausgestreckt und sah sie dann sehr freundlich an."
1969: Willy Brandt in Moskau. Treffen mit Breschnjew und Kossygin. Besuch in der DDR. Umjubelt in Erfurt. Besuch in Warschau und Kniefall im ehemaligen Warschauer Ghetto. Verleihung des Friedens-Nobelpreises an ihn.
Trauerfeier im Berliner Reichstag. Es spricht der spanischen Ministerpräsident Felipe Gonzales O-Ton:
"Adios amigo Willy".
Bundeswehroffiziere tragen den Sarg hinaus. Ehrenformation senkt die Fahne. Brigitte Brandt an der Seite von Richard von Weizsäcker vor den Stufen des Reichstages.
(100 m)

Sprechertext

Themen

Beerdigung ; Studenten ; Jubiläum ; Schulform ; Sachindex Wochenschauen ; Staatsbesuch ; 01 16 mm-Projekt ; 10 Findbuch Deutschlandspiegel

Gattung

Periodika (G)

Genre

Monatsschau

Titel:

Deutschlandspiegel 459/1992

Produktionsland:
Federal Republic of Germany

Ereignisdaten

Veröffentlichungsjahr:
1992
Produktionsjahr:
1992

Stabangaben

Technische Daten

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Gorbatchev’s 90th Birthday (* March 2, 1931)

Gorbatchev is only 54 years old when he takes over the leadership of the rather geriatric central committee of the Communist Party of the Soviet Union. His Glasnost and Perestroika policies make him famous the world over. By opening up systematically to the population and by setting in motion a radical political and economic transformation, Gorbachev subjected the crisis-ridden Soviet Union to a fundamental reform process.

He also pursues a strategy of "new thinking" in his foreign policy. He withdraws Soviet troops from Afghanistan, thereby ending a war that has been going on since 1979. He negotiates nuclear disarmament agreements with the United States and arranges a rapprochement between the two great powers. He abandons the Brezhnev Doctrine and grants full sovereignty to Warsaw Pact member states - a move that leads to nonviolent revolutions in most Eastern Bloc countries within months and sets the stage for German reunification.

Abroad he is celebrated as a hero for his role in ending the Cold War and awarded the Nobel Peace Prize in 1990, but at home opposition grows.

Although the attempted coup failed in August 1991, Gorbachev was effectively deprived of power. When he resigns a few months after the official dissolution of the USSR, the red flag over the Kremlin is taken down forever. To this day he is reviled in his homeland as a "traitor" and as a gravedigger of the Soviet empire.

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