Deutschlandspiegel 517/1997 01.10.1997

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Sacherschließung

Themenübersicht
a: Angela Merkel in der Region Bitterfeld
b: Der Rhein
c: 100 Jahre Aspirin
d: Chinesische Bleistiftfabrik in Norddeutschland
e: Anne-Sophie Mutter - Konzert in der Scheune
(10:00:15 - 10:00:43)

01. Angela Merkel in der Region Bitterfeld
Achtung! 10:00:47 - 10:00:58 Fremdmaterial (WDR/BR)
Bericht über einen Besuch der Umweltministerin Angela Merkel im ehemaligen Chemie- und Braunkohlerevier von Bitterfeld in Sachsen-Anhalt.
(10:00:44 - 10:03:28)

Eigen
Andrea Merkel auf der Terratec in Leipzig.
(10:00:44 - 10:00:47)

Fremdmaterial (WDR/BR)
Merkel in einem Zwischenlager für radioaktiven Abfall.
(10:00:47 - 10:00:58)

Eigen
Industrie-Ruinen in Bitterfeld. Merkel trifft zu einer Konferenz ein.
O-Ton Merkel: "... daß es wert ist, zu zeigen, daß Arbeitsmarktpolitik und Umweltanliegen hier Hand in Hand gehen und auch ihre Früchte durchaus schon getragen haben, aber sicherlich auch noch weiterer Anstrengungen bedürfen."
Busfahrt mit Merkel durch das teilweise schon erneuerte Industriegebiet.
Cockpit eines Hubschraubers, Luftaufnahmen des ehemaligen Braunkohle-Tagebaus, Bagger im Gebiet, Merkel im Gespräch mit Arbeitern.
O-Ton Merkel: (Anfang im Off, unterschnitten mit ihr, gehend) "Für Deutschland zum Beispiel und auch andere Länder ist der Flächenverbrauch eine große Aufgabe. Wir verjagen (weiter im On) und vertreiben immer mehr Pflanzen und Tiere, weil wir als Menschen immer weiter eingreifen in die Natur und das muß entkoppelt werden: Wirtschaftswachstum und Flächenverbrauch."
Renaturierung des ehemaligen Tagebaus: Bagger bewegen Erdmassen.
O-Ton Merkel: "Ich habe auch manchmal Sorgen und Ängste, so ist es nicht, aber ich glaube, ich bin als Politikerin ja dafür da, daß wir Probleme lösen. Es reicht ja nicht, sie zu beschreiben. (weiter im Off, unterschnitten mit Schwenk von einem Kraftwerk auf Wald und neuem See und Trafo auf Merkel in einer Gruppe auf einer Aussichtsplattform) Und wenn man ein Problem lösen will, muß man einen Vorschlag machen, den muß man diskutieren und dann muß man ihn aber auch durchstehen. Ich habe in der früheren DDR gelernt, daß man auch Geduld braucht, daß man dicke Bretter bohren muß; (weiter im On) das kommt manchmal in dem hektischen Westen etwas abhanden und ich glaube, das hilft mir auch."
(10:00:58 - 10:03:28)

02. Der Rhein
Achtung! Zum Teil Fremdmaterial! Bericht über die Häfen von Duisburg und Düsseldorf und Fahrt auf einem Binnenschiff.
(10:03:31 - 10:06:57)

Eigen
Rhein-Ruhr-Hafen: Das Binnenschiff "Nordhafen" steuert den größten Binnenhafen der Welt, den Rhein-Ruhr-Hafen von Duisburg an. Viele Einstellungen vom Laden von 20
Tonnen schweren Stahlrollen. Schwenk auf ein Werk von Thyssen im Hafengebiet.
(10:03:31 - 10:04:15)

Fremdmaterial (SWF)
Kohle auf Förderband.
(10:04:15 - 10:04:17)

Eigen
Zwei Einstellungen des Thyssen-Werks, Überblendung auf ...
(10:04:17 - 10:04:24)

Fremdmaterial (SWF)
Luftaufnahme Hafen Düsseldorf, Containerhafen, alte und neue Gebäude im Hafen.
(10:04:24 - 10:04:52)

Eigen
Auf der "Nordhafen": Manfred Schwarze, einer von zwei Kapitänen der "Nordhafen", beim Lösen der Trossen zum Ablegen.
Frage: "Was können Sie heute schaffen?" Schwarze: "Hundert Kilometer - elf Stunden rechnen wir jetzt."
Auf der "Nordhafen", Aufnahmen außenbords und die beiden Kapitäne, Manfred Schwarze und Manfred Wirgis auf der Kommandobrücke. Weitere Aufnahmen während der Fahrt, u.a. Reederei-Flaggen am Heck und Rheinufer mit Industrieanlage und Stadt.
O-Ton Wirgis: "Spätestens nach 6 Stunden wird gewechselt, weil, dann fängt es an, dann bricht die Konzentration langsam ein - ob man es jetzt wahrhaben will oder nicht, aber es ist wirklich so, und bevor längere Reaktionszeiten entstehen, wird halt gewechselt." Schwenk von der "Nordhafen" auf ein großes Ausflugsschiff.
(10:04:52 - 10:06:00)

Fremdmaterial (SWF)
Auf dem Ausflugsschiff: Touristen an Deck, Blick von der Kommandobrücke auf die "Pfalz", Japaner fotografieren, die Loreley, Überblendungen von Burgen aus der Luft.
(10:06:00 - 10:06:30)

Eigen
Auf der "Nordhafen": Schwenk von der Kommandobrücke auf den Bug, Brücke innen und außen mit Trafo auf Rheintotale.
(10:06:30 - 10:06:57)

03. 100 Jahre Aspirin
Achtung! Bis auf zwei Blendenmontagen alles Fremdmaterial! (Bayer)
(10:07:00 - 10:10:08)

Fremdmaterial
Im Bayer-Labor und Weidenkätzchen
(10:07:00 - 10:07:13)

Eigen
Blendenmontage von Aspirin-Produktion und Schachtel-Aufschriften in verschiedenen Sprachen.
(10:07:13 - 10:07:24)

Fremdmaterial
Produktion von Aspirin, s/w- Spielfilmausschnitte von der "Erfindung" des Aspirin durch den Chemiker Felix Hoffmann, Werbespot aus den 50er Jahren von Fischer-Koesen, Argentinien: Straße und Kiosk mit Trafo auf Aspirin-Packung, Straßenbefragung "Haben Sie Aspirin dabei?"
(10:07:24 - 10:08:48)

Eigen
Blendentrick.
(10:08:48 - 10:09:00)

Fremdmaterial
O-Ton Prof. Charles Hennekes, Boston: (voice over) "Hier konnte eindeutig nachgewiesen werden: die Sterblichkeitsrate durch Aspirineinnahme innerhalb von 24 Stunden nach dem Einsetzen der Infarktsymptome und während der folgenden 30 Tage läßt sich um 23 Prozent senken."Labor im Krebsforschungszentrum Heidelberg.
O-Ton Prof. Friedrich Marks: "Darmkrebs ist ja eine der häufigsten Krebsarten des Menschen. Und es ist nun relativ sicher, auf Grund von etwa 12 bis 13 Studien, die in der letzten Zeit erschienen sind, daß das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken und an Darmkrebs zu sterben, um bis zu 50 Prozent gesenkt wird, wenn man regelmäßig Aspirin oder verwandte Arzneimittel einnimmt." Aus einem Werbespot: Aspirin leuchtet in einer Hand.
(10:09:00 - 10:10:08)

04. Chinesische Bleistiftfabrik in Norddeutschland
In Neustadt-Glewe, einem Ort in Mecklenburg-Vorpommern, gründeten Chinesen zum ersten Mal in Europa eine Fabrik, die "Norddeutsche Bleistiftfabrik". Fahraufnahmen mit Überblendungen auf neue Firmen in den neuen Bundesländern endend auf der "Norddeutschen Bleistiftfabrik". Div. Aufnahmen der Bleistift-Produktion, chinesische und deutsche Mitarbeiter, Besucher des Werkes, Herstellung von Bleistiften mit Radiergummi. Feier zur Einweihung.
O-Ton chines. Geschäftsführer: (voice over) Diese optimale Lage hier wird helfen, die Wünsche unserer Kunden auf dem deutschen Markt und in der Welt zu erfüllen."
O-Ton Leiter der Industrie und Handelskammer: "Ihre Betriebseröffnung ist gerade in der heutigen Zeit ein wichtiges Signal; denn mit Ihrem Engagement belegen Sie, daß es auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten möglich ist, ausländische Investoren zu uns zu holen."
Gruppe lachender chinesischer und deutscher Mitarbeiterinnen mit Bleistiften in der Hand
(10:10:11 - 10:12:02)

05. Anne-Sophie Mutter
Bei den Musik-Festspielen Mecklenburg-Vorpommern gab die Geigerin Anne-Sophie Mutter in einer Scheune in Ulrichshusen ein Konzert.
Besucher vor dem Konzert, Schwenk von Plakat ihres Konzertes auf Anne-Sophie Mutter, sie steigt in ein Auto, Überblendung auf ihren Kopf, Überblendung auf Archiv-Aufnahme (DSP 317), als 17jährige, Geige spielend und im Garten ihres Elternhauses.
O-Ton Mutter (Anfang im Off, mit weiteren Archiv-Aufnahmen unterlegt) "Ich habe mit fünfeinhalb angefangen, Geige zu spielen - mit sehr viel Leidenschaft. Ich denke, daß man, wenn man begabt ist für diesen Beruf, unendliche Freude daran haben kann, (weiter im On) so daß man nach jedem Gipfel, den man erreicht, musikalisch natürlich, sofort wieder den nächst höheren vor sich sieht und sich weiterentwickelt. Wille zum Perfektionismus ist sicher sehr, sehr wichtig und auch die Demut vor dem Komponisten."
Schwenk auf die Scheune in Ulrichshusen, Ministerpräsident Seite kommt an.
Off-Ton Mutter: "Wenn ich nicht Geige spiele, beschäftige ich mich wenig mit Musik. Ich höre zu Hause höchstens ein bißchen Oper, weil meine Kinder Opern sehr lieben. Ich bin ein großer Fan von Ella Fitzgerald, von Louis Armstrong - von dieser Richtung des Jazz. Ich wandere sehr viel in den Bergen, auch aus sportlichen Gründen, denn eine Tournee steckt man physisch nicht so ohne weiteres weg, dann muß man sich schon ein bißchen darauf vorbereiten." Der vorstehende Off-Ton wurde unterlegt mit: Mutter steigt mit ihrer Geige aus einem Wagen, geht in die Scheune und auf die Bühne.
Div. Aufnahmen ihres Konzertes, der Sonate für Violine und Klavier d-moll op.108 von Johannes Brahms. Außenaufnahme der Scheune und Zuhörer außen. Weitere Aufnahmen vom Konzert, Verneigung, Applaus, kleines Mädchen überreicht einen Blumenstrauß Anne-Sophie Mutter geht von der Bühne, darunter Off-Ton Mutter: "Im Moment denke ich nur an eine Dusche und an ein kaltes Bier!"
(10:12:05 - 10:16:04)
(TC Ende: 10:16:09)

Sprechertext

Themen

Sachindex Wochenschauen; 10 Findbuch Deutschlandspiegel

Genre

Monatsschau

Titel:

Deutschlandspiegel 517/1997

Produktionsland:
Bundesrepublik Deutschland

Ereignisdaten

Veröffentlichungsdatum:
01.10.1997
Produktionsjahr:
1997

Stabangaben

Technische Daten

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