Der große Tag des deutschen Volkes

Play scene

Play story

Synopsis

Image: A speaker speaks out of a moving car;
People queue in front of a local; including soldiers, flyers are thrown from a truck;
crowded streets; Truck column;
Transparent: for the Government of Ebert - Scheidemann, the war on terror.
Roads are closed for the Kundgebungam 06.01.1919;
Rally outside the Reich Chancellery: Reich Minister Dr. David, Deputy Marie Juchacz (majority Socialists), Frieda of Laher, MP Lutze, Wilhelmine Kähler (majority of Socialists), Friedrich to Bagnell (USP), Reich Minister Barakat, Dr. Kahen (press Chief in the) Ministry of Foreign Affairs), Karl Herold (Christian people's Party), Reich Minister Dr. Gothein, deputies Fischer, count Posadowski-Wehner, Dernburg, Mecklenburg-Schwerin Prime Minister Dr. Hugo Wendorf and Prime Minister Freistaat Oldenburg Theodor reading;
The election day at the 26.01.1919 (to the Prussian National Assembly), war to the ballot box run; Soldiers come in; Changing of the guard; front of the theatre in Weimar, Ebert and Scheidemann, Erzberger, Noske, moving van as attack column in the telegraph office, Ebert with Mrs.

Translated by Microsoft Translator

Title:

Der große Tag des deutschen Volkes

Country of Origin:
Deutsches Reich (bis 1945)

Year of Production and/or Release

Credits

Technical Data

Save all sequences:
Delete all:

100 Jahre Wahlrecht für Frauen bei der Wahl zur Nationalversammlung (19. Januar 1919)

Am 19. Januar 1919 findet die Wahl zur Nationalsammlung statt, die nach der Novemberrevolution eine demokratisch legitimierte Regierung bilden und dem deutschen Reich eine neue Verfassung geben soll. Dabei sind Frauen zum ersten Mal reichsweit aktiv und passiv wahlberechtigt.

Die Grundlage dafür hatte der provisorisch eingesetzte Rat der Volksbeauftragten in seinem Aufruf „An das deutsche Volk!“ gleich nach der Ausrufung der Republik gelegt. Zwei Monate danach sind mehr als 17 Millionen Frauen schließlich aufgerufen, ihr lang erkämpftes Recht in Anspruch zu nehmen. Über 80 Prozent von ihnen geben ihre Stimme ab, 300 stellen sich als Kandidatinnen zur Wahl und erringen 37 der insgesamt 423 Mandate. Den größten Frauenanteil erreicht die USPD, die SPD stellt als mit Abstand stärkste Kraft die Hälfte der weiblichen Abgeordneten. Ihr Parteivorsitzender Friedrich Ebert wird am 11. Februar mit großer Mehrheit zum ersten Präsidenten der Weimarer Republik gewählt, sein Parteikollege Philipp Scheidemann mit der Regierungsbildung beauftragt. An diesem Tag spricht als erste Frau in der Weimarer Nationalversammlung die Sozialdemokratin Marie Juchacz aus Berlin.

Weil sich ein Großteil der Wahlberechtigten 1919 zum ersten Mal an einer Abstimmung beteiligen darf, wird im Vorfeld intensive Informationsarbeit geleistet. So wirbt auch der von der Reichszentrale für Heimatdienst produzierte Kurzfilm „Anna Müller-Lincke kandidiert“ nicht nur für die aktive Teilnahme, sondern demonstriert anhand dreier fiktiver Kandidaten und Parteien auch den Ablauf des Wahlprozesses. Der Streifen, der nach seiner populären Hauptdarstellerin benannt ist, schließt mit der Texttafel "Das Recht zu wählen - ist die Pflicht zu wählen!!“.

More video clips on this subject

  • Der große Tag des deutschen Volkes

  • Anna Müller-Lincke kandidiert
    01.01.1919